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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.
Montag, 20. Juni 2016
Die Zeit hing an meinem Verstand und zog ungeduldig an meiner Verfassung
Ich vermisse das Schreiben, wirkliches Schreiben, nach dem ich mich irgendwie befreiter und leichter fühle.
Überhaupt irgendetwas, wovon ich mich befreiter fühle.
Nichts wirkt mehr gut genug, um das Leben erträglich zu machen.
Alles engt mich so ein, schnürt mir die Kehle zu und raubt die Luft zum Atmen.
Es gibt so viel zu tun, so viele Dinge, die ich schon Tage, Wochen, ja sogar Monate aufschiebe. Stattdessen verrauche ich die Zeit und trinke sie weg, baller sie weg, zieh sie weg, einfach nur weg von all dem.
Es macht keinen Unterschied, ob ich allein oder unter Leuten bin, denn das was weh tut und beschäftigt ist so tief drin, dass da auch andere nicht helfen können.
Kurz ablenken, ja, ein bisschen manchmal heilende, manchmal schmerzende, Nähe geben, ja, aber am Ende bin ich doch immer alleine mit mir selbst.
Ich hab mich schon vor so langer Zeit verloren, aber ich möchte mich gar nicht finden.
Die Zeit vergeht, sie geht einfach weiter, egal ob man bereit ist oder nicht.
Jetzt ist es schon so lange her und es tut immer noch weh, ein einziger Satz reicht um mir Tränen in die Augen zu treiben und die Luft zu nehmen und Schmerz zum dominierenden Gefühl zu machen.
Letzte Nacht bin ich weinend aus einem Albtraum aufgewacht, es ging um dich. Aber du hast nicht abermals mir weh getan, sondern dir selbst und dieser Gedanke ist unerträglich. Denn vielleicht kann ich irgendwann damit leben, dass du nicht mehr Teil meines Lebens sein wolltest, aber dass du nicht mehr Teil der Welt bist ist einfach nicht möglich. Mein Gehirn spuckt komische Sachen aus.
Manchmal vergesse ich meine Narben fast, obwohl so gut wie täglich Neue dazu kommen, aber ich gucke mich so selten an, dass sie mich immer noch jedes Mal überraschen. Ich bin aber auch ein großer Tollpatsch.
Schon viel zu bald fängt meine Ausbildung an und obwohl ich mich auch freue, irgendwie, denke ich, ist da auch wieder die Angst, und sie wird von Tag zu Tag größer.
Die Angst, wieder mal zu versagen, wieder etwas in den Sand zu setzen, wieder nicht stark genug zu sein. Denn ich habe keine Ahnung, was ich dann machen werde, wenn ich die Ausbildung nicht packe. Meine Eltern werden mich dann wahrscheinlich erneut in eine Klinik stecken wollen, aber da ich ja mittlerweile selbst für mich verantwortlich bin haha wird das nicht so einfach sein.
Naja, wofür habe ich denn mehrere Notfallpläne, die ich jederzeit in die Tat umsetzen kann um allem ein Ende zu machen.
Die letzten Tage war die Dunkelheit wieder so unendlich groß, dass ich einige Tage und Nächte in ihr versunken bin.
Der Text ist mal wieder in eine ganz andere Richtung gelaufen, als er sollte, aber ich habe gerade keine Energie oder den Kopf für irgendwas anderes.
Ich schwebe mit Musik in den Ohren durch die Zeit.
Überhaupt irgendetwas, wovon ich mich befreiter fühle.
Nichts wirkt mehr gut genug, um das Leben erträglich zu machen.
Alles engt mich so ein, schnürt mir die Kehle zu und raubt die Luft zum Atmen.
Es gibt so viel zu tun, so viele Dinge, die ich schon Tage, Wochen, ja sogar Monate aufschiebe. Stattdessen verrauche ich die Zeit und trinke sie weg, baller sie weg, zieh sie weg, einfach nur weg von all dem.
Es macht keinen Unterschied, ob ich allein oder unter Leuten bin, denn das was weh tut und beschäftigt ist so tief drin, dass da auch andere nicht helfen können.
Kurz ablenken, ja, ein bisschen manchmal heilende, manchmal schmerzende, Nähe geben, ja, aber am Ende bin ich doch immer alleine mit mir selbst.
Ich hab mich schon vor so langer Zeit verloren, aber ich möchte mich gar nicht finden.
Die Zeit vergeht, sie geht einfach weiter, egal ob man bereit ist oder nicht.
Jetzt ist es schon so lange her und es tut immer noch weh, ein einziger Satz reicht um mir Tränen in die Augen zu treiben und die Luft zu nehmen und Schmerz zum dominierenden Gefühl zu machen.
Letzte Nacht bin ich weinend aus einem Albtraum aufgewacht, es ging um dich. Aber du hast nicht abermals mir weh getan, sondern dir selbst und dieser Gedanke ist unerträglich. Denn vielleicht kann ich irgendwann damit leben, dass du nicht mehr Teil meines Lebens sein wolltest, aber dass du nicht mehr Teil der Welt bist ist einfach nicht möglich. Mein Gehirn spuckt komische Sachen aus.
Manchmal vergesse ich meine Narben fast, obwohl so gut wie täglich Neue dazu kommen, aber ich gucke mich so selten an, dass sie mich immer noch jedes Mal überraschen. Ich bin aber auch ein großer Tollpatsch.
Schon viel zu bald fängt meine Ausbildung an und obwohl ich mich auch freue, irgendwie, denke ich, ist da auch wieder die Angst, und sie wird von Tag zu Tag größer.
Die Angst, wieder mal zu versagen, wieder etwas in den Sand zu setzen, wieder nicht stark genug zu sein. Denn ich habe keine Ahnung, was ich dann machen werde, wenn ich die Ausbildung nicht packe. Meine Eltern werden mich dann wahrscheinlich erneut in eine Klinik stecken wollen, aber da ich ja mittlerweile selbst für mich verantwortlich bin haha wird das nicht so einfach sein.
Naja, wofür habe ich denn mehrere Notfallpläne, die ich jederzeit in die Tat umsetzen kann um allem ein Ende zu machen.
Die letzten Tage war die Dunkelheit wieder so unendlich groß, dass ich einige Tage und Nächte in ihr versunken bin.
Der Text ist mal wieder in eine ganz andere Richtung gelaufen, als er sollte, aber ich habe gerade keine Energie oder den Kopf für irgendwas anderes.
Ich schwebe mit Musik in den Ohren durch die Zeit.
Donnerstag, 2. Juni 2016
Drugs may be bad for my body, but sobriety is toxic to my soul
Der Regen prasselt so laut auf meine Fensterscheibe, dass selbst Musik auf höchster Lautstärke ihn nicht übertönen kann. Ich mag Regengeräusche, sehr sogar. Vorallem wenn ich im Bett liege und einschlafen sollte, er ist beruhigend und irgendwie denke ich immer der Himmel weint, dämlich, ich weiß.
Irgendwie bin ich in letzter Zeit noch übermüdeter als sonst schon, obwohl ich nicht mal weniger schlafe. Aber wofür gibt es denn allerlei Wundermittel, wenn nicht um wach zu bleiben.
Ich bin erfüllt mit Vorfreude und Angst.
Alles ist mir irgendwie gleichgültig geworden und doch viel zu wichtig.
Lebe weiterhin in Extremen und Paradoxa.
Dass ich Menschen egal werde ist mir mittlerweile egal, life goes on.
Irgendwie bin ich in letzter Zeit noch übermüdeter als sonst schon, obwohl ich nicht mal weniger schlafe. Aber wofür gibt es denn allerlei Wundermittel, wenn nicht um wach zu bleiben.
Ich bin erfüllt mit Vorfreude und Angst.
Alles ist mir irgendwie gleichgültig geworden und doch viel zu wichtig.
Lebe weiterhin in Extremen und Paradoxa.
Dass ich Menschen egal werde ist mir mittlerweile egal, life goes on.
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