Gestern war so ein Tag für in die Tonne. Zuhause gab es so viel Streit und Stress und Schreie.
Es hat alles so schrecklich weh getan. So sehr, dass ich mir weh getan habe.
Ich ertrage meinen Körper trotz wenig Essen irgendwie nicht mehr und ich weiß nicht, was ich machen soll. Außer zu bluten, aber das ist auch ziemlich scheiße.
Und dann meldet er sich noch und alles tut weh und ich lese die Worte und Tränen sind überall und der Schmerz verschluckt mich.
Ich schlucke die Tränen runter und gehe hoch, ins Bad.
Erstmal duschen, das hatte ich ja sowieso vor.
Nach dem Duschen ertrage ich mich selbst noch weniger und mein Kopf verdreht alle Worte und zieht alles in den Dreck.
Also schmücken zwei neue Worte meinen Körper und ich hasse mich schon ziemlich dafür, dass ich mich nicht unter Kontrolle hatte. Jetzt sind sie erstmal da, ich hoffe sie verblassen bald, denn ich habe keine Ahnung, wie ich ihm die erklären soll.
Meine Narben kennt er, ja, aber frischere Wunden und dann auch noch Worte sind dann doch ein bisschen viel, könnte ich mir vorstellen.
Nur gestern dachte ich halt, dass wir uns sowieso nicht mehr sehen, es ein uns irgendwie nicht mehr gibt.
Ja, Schwarz-Weiß-Denken extrem.
Doch dann habe ich dir noch geschrieben, dass ich nicht will, dass es so zwischen uns bleibt und ich morgens vorbeikomme.
Es war so komisch heute morgen, die Stille war so laut und unsere Nähe war komplett weg. Ich habe so viel geraucht um das auszuhalten, diese komische Stimmung zwischen uns.
Irgendwann sind wir dann zum Glück doch noch was aufgetaut und zum Schluss wollten wir gar nicht mehr voneinander lassen.
Es ist immer noch etwas komisch, denn wir haben es nicht hingekriegt uns zu unterhalten, obwohl das so unglaublich wichtig ist. Irgendjemand einen Tipp, wie man ein Gespräch anfangen kann? Wir sind irgendwie beide sehr ratlos.
Aber wir wollen es heute abend nochmal versuchen mit dem unterhalten, denn ich werde wieder bei ihm schlafen.
Allerdings werde ich ne lange Hose anlassen müssen, ich kann ihm nicht antun, diese Worte lesen zu müssen.
Warum tut nur alles so weh und warum ertrage ich mich so wenig?
Informationen
Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.
Sonntag, 27. Dezember 2015
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Cause who needs reasons
All die letzten Tage sind irgendwie an mir vorbeigerauscht. Habe wenig Zeit zuhause verbracht, sondern war die meiste Zeit bei dir, meinem, vielleicht, neuen Zuhause.
Ich kann es immer noch nicht fassen, nicht begreifen, wie es passiert ist, dass es jetzt ein uns gibt, ein wir. Weder wieso du mich willst, noch, wie ich es zulassen konnte.
Es ist ein Wunder, ehrlich. Denn ich kann Körperkontakt nicht ertragen, oft sind mir ja selbst Umarmungen meiner Eltern zu viel. Das letzte Mal als mich ein Junge geküsst hat bin ich danach ins Bad geflüchtet, um zu bluten.
Doch bei dir ist es anders. Deine Berührungen tun nicht weh, reißen nicht alte Wunden wieder auf, sondern sind ein Stück weit Heilung. Es fühlt sich alles so natürlich an, so richtig und warm.
Er ist so verständnisvoll und macht so viel richtig.
Denn natürlich hat er schon mitbekommen, dass ich ein Problem mit dem Essen habe, das bleibt nicht aus, wenn man so ziemlich den ganzen Tag miteinander verbringt. Aber er wird nicht laut und aufbrausend, sondern er bleibt ruhig.
Nachdem ich in der Nacht fast zusammengeklappt bin, es fühlte sich an, als würde der Tod mich umarmen, hat er mich erstmal dazu bekommen an Ort und Stelle noch Schokolade zu essen, jup, einfach so.
Der nächste Tag war dann wieder wie immer, so vertraut und nah. Irgendwann wurde es Abend, du sagst ich müsse jetzt was essen, wenn ich so weiter mache kippe ich in 2 Wochen auf der Straße zusammen und das du das nicht willst.
Also tänzle ich durch die Küche während ich Nahrung in meinen Mund befördere und denke nur, zum Glück übernachte ich wieder bei dir.
Ja, zu früh gefreut.
Du wärst sehr kaputt, ob ich nicht vielleicht zuhause schlafen könnte. Natürlich kann ich das, denn niemals könnte ich mich über dich stellen.
Der Nachhauseweg ist schweigsam, wir reden nicht, ich kann seine Hand nicht mal umfassen, weil in mir drin alles so schrecklich weh tut.
Nach den Abschiedsküssen drehst du mich nochmal zu dir, ich solle keine Dummheiten machen diese Nacht.
Ich wünschte es wäre so einfach.
Die Nacht war dunkel.
Meine Gefühle fahren irgendwie Achterbahn, ich bin vollkommen durcheinander und hasse mich gerade sehr dafür, wie ich bin und wie ich reagiere und wie sehr meine Gefühle Besitz von mir ergreifen können.
Leben ist immer noch schrecklich schwer. Essen ins besondere, aber auch einfach nur am Leben zu bleiben und nicht jede Nacht zu bluten und voll zu sein.
Trotzdem macht er es leichter zu ertragen, macht er mich leichter zu ertragen. Denn er sagt so viele wunderbare Worte, wir sind vollkommen offen miteinander und er mag mich genau so, wie ich bin.
Die Angst, dass ich es unbewusst oder mutwillig kaputt mache ist groß.
Ich kann es immer noch nicht fassen, nicht begreifen, wie es passiert ist, dass es jetzt ein uns gibt, ein wir. Weder wieso du mich willst, noch, wie ich es zulassen konnte.
Es ist ein Wunder, ehrlich. Denn ich kann Körperkontakt nicht ertragen, oft sind mir ja selbst Umarmungen meiner Eltern zu viel. Das letzte Mal als mich ein Junge geküsst hat bin ich danach ins Bad geflüchtet, um zu bluten.
Doch bei dir ist es anders. Deine Berührungen tun nicht weh, reißen nicht alte Wunden wieder auf, sondern sind ein Stück weit Heilung. Es fühlt sich alles so natürlich an, so richtig und warm.
Er ist so verständnisvoll und macht so viel richtig.
Denn natürlich hat er schon mitbekommen, dass ich ein Problem mit dem Essen habe, das bleibt nicht aus, wenn man so ziemlich den ganzen Tag miteinander verbringt. Aber er wird nicht laut und aufbrausend, sondern er bleibt ruhig.
Nachdem ich in der Nacht fast zusammengeklappt bin, es fühlte sich an, als würde der Tod mich umarmen, hat er mich erstmal dazu bekommen an Ort und Stelle noch Schokolade zu essen, jup, einfach so.
Der nächste Tag war dann wieder wie immer, so vertraut und nah. Irgendwann wurde es Abend, du sagst ich müsse jetzt was essen, wenn ich so weiter mache kippe ich in 2 Wochen auf der Straße zusammen und das du das nicht willst.
Also tänzle ich durch die Küche während ich Nahrung in meinen Mund befördere und denke nur, zum Glück übernachte ich wieder bei dir.
Ja, zu früh gefreut.
Du wärst sehr kaputt, ob ich nicht vielleicht zuhause schlafen könnte. Natürlich kann ich das, denn niemals könnte ich mich über dich stellen.
Der Nachhauseweg ist schweigsam, wir reden nicht, ich kann seine Hand nicht mal umfassen, weil in mir drin alles so schrecklich weh tut.
Nach den Abschiedsküssen drehst du mich nochmal zu dir, ich solle keine Dummheiten machen diese Nacht.
Ich wünschte es wäre so einfach.
Die Nacht war dunkel.
Meine Gefühle fahren irgendwie Achterbahn, ich bin vollkommen durcheinander und hasse mich gerade sehr dafür, wie ich bin und wie ich reagiere und wie sehr meine Gefühle Besitz von mir ergreifen können.
Leben ist immer noch schrecklich schwer. Essen ins besondere, aber auch einfach nur am Leben zu bleiben und nicht jede Nacht zu bluten und voll zu sein.
Trotzdem macht er es leichter zu ertragen, macht er mich leichter zu ertragen. Denn er sagt so viele wunderbare Worte, wir sind vollkommen offen miteinander und er mag mich genau so, wie ich bin.
Die Angst, dass ich es unbewusst oder mutwillig kaputt mache ist groß.
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Miracle
Ich krame mein best gehütetes Geheimnis raus, damit du nicht denkst, dass du etwas falsch gemacht hat. Ich spreche es aus, zum ersten Mal. Und ich rechne damit, dass du gehst, mich mit mir allein lässt.
Doch stattdessen schließt du mich in den Arm und sagst, wir haben alle Zeit der Welt.
Doch stattdessen schließt du mich in den Arm und sagst, wir haben alle Zeit der Welt.
Mittwoch, 2. Dezember 2015
Hello
Die letzten Tage waren irgendwie zu viel, haben mich überwältigt und mir den Boden unter den Füßen weggezogen.
Schon seit ein paar Tagen versuche ich Worte zu finden die passen, zu diesen unpassenden Gedanken und Gefühlen.
Worte zu finden für das, was im Inneren lodert. All meine Worte sind verschwunden, haben sich verabschieden, mich verlassen. So wie sonst auch alle und alles. Sie sind doch am längsten geblieben. Doch nun sind sie weg.
Wenn ich, in seltenen Fällen, gefragt werde, wie sehr mich meine Krankheiten denn einschränken, dann sage ich fast automatisch, "so gut wie gar nicht".
Teils aus Lüge, aber zum größten Teil weil es einfach so sehr Bestandteile meines täglichen Lebens geworden ist, dass ich nicht mal mehr merke, dass da etwas falsch läuft.
In meinem Kopf sind irgendwann Kabel falsch zusammen gelötet worden und seitdem greifen die Funktionen nur noch falsch ineinander.
Ich vermisse es so sehr mit Worten zu jonglieren, sie rumzuwirbeln und am Ende einen aussagekräftigen Satz zu haben. Mittlerweile werfe ich die Worte in die Luft und sie landen wie rohe Eier auf dem Boden und brechen in tausend Teile, die eine riesige Sauerei hinterlassen.
Warum muss ich alles Gute sofort zerdenken, wieso kann mein Kopf nicht einfach mal eine Pause machen, mir ein bisschen Ruhe gönnen..
Der Autofahrer hat eine Vollbremsung eingelegt und aus dem Fenster gebrüllt, ob ich verrückt wäre. Ich glaube er hat keine Ahnung, wie recht er damit hat.
P.S. Entschuldigt diesen Post voller zusammenhangloser Sätze. Entschuldigt einfach mich. Oder auch nicht. Ich weiß echt nicht, wieso ihr euch das antut, aber danke, dass ihr da seid und lest und kommentiert <3
Schon seit ein paar Tagen versuche ich Worte zu finden die passen, zu diesen unpassenden Gedanken und Gefühlen.
Worte zu finden für das, was im Inneren lodert. All meine Worte sind verschwunden, haben sich verabschieden, mich verlassen. So wie sonst auch alle und alles. Sie sind doch am längsten geblieben. Doch nun sind sie weg.
Wenn ich, in seltenen Fällen, gefragt werde, wie sehr mich meine Krankheiten denn einschränken, dann sage ich fast automatisch, "so gut wie gar nicht".
Teils aus Lüge, aber zum größten Teil weil es einfach so sehr Bestandteile meines täglichen Lebens geworden ist, dass ich nicht mal mehr merke, dass da etwas falsch läuft.
In meinem Kopf sind irgendwann Kabel falsch zusammen gelötet worden und seitdem greifen die Funktionen nur noch falsch ineinander.
Ich vermisse es so sehr mit Worten zu jonglieren, sie rumzuwirbeln und am Ende einen aussagekräftigen Satz zu haben. Mittlerweile werfe ich die Worte in die Luft und sie landen wie rohe Eier auf dem Boden und brechen in tausend Teile, die eine riesige Sauerei hinterlassen.
Warum muss ich alles Gute sofort zerdenken, wieso kann mein Kopf nicht einfach mal eine Pause machen, mir ein bisschen Ruhe gönnen..
Der Autofahrer hat eine Vollbremsung eingelegt und aus dem Fenster gebrüllt, ob ich verrückt wäre. Ich glaube er hat keine Ahnung, wie recht er damit hat.
P.S. Entschuldigt diesen Post voller zusammenhangloser Sätze. Entschuldigt einfach mich. Oder auch nicht. Ich weiß echt nicht, wieso ihr euch das antut, aber danke, dass ihr da seid und lest und kommentiert <3
Samstag, 21. November 2015
Es gibt kein Herz hier, dass treu ist
Irgendwie tut es mehr weh als es sollte, zu sehen, was du alles mit ihr verbindest.
Ich hasse mein Gehirn
Ich hasse mein Gehirn
Sonntag, 15. November 2015
So oft
Mir ist so übel und alles brennt wegen Konsums und SVV`s und trotzdem ist es nicht genug.
Und ich frage mich, wann es jemals genug wäre.
Wenn ich von irgendwem aufgegriffen werde? Wieder eingesperrt? KH?
Ich habe echt keine Ahnung und alles ist so weit weh und trotzdem viel zu nah.
Es ist alles so präsent und ich fühle es so, als wäre es erst gestern gewesen.
Drowning..
Und ich frage mich, wann es jemals genug wäre.
Wenn ich von irgendwem aufgegriffen werde? Wieder eingesperrt? KH?
Ich habe echt keine Ahnung und alles ist so weit weh und trotzdem viel zu nah.
Es ist alles so präsent und ich fühle es so, als wäre es erst gestern gewesen.
Drowning..
Mittwoch, 4. November 2015
Lass mich vergessen wer ich bin
Es ist schon eine Weile her, seitdem ich das letzte Mal etwas gepostet habe und doch kommt es mir nicht so vor.
Wenn ich sagen müsste, was ich in der Zeit getan habe, dann hätte ich keine Antwort.
Die Zeit verstreicht und ich bekomme so wenig davon mit, mein Geist ist auf Wanderschaft und alles tut weh, irgendwie.
Sowohl psychisch als auch körperlich.
Nichts fühlt sich irgendwie real an. Und doch zu real.
Versucht nicht mich zu verstehen, ich schaff es ja selbst nicht.
Mein Körper zittert und ist kalt und schmerzt und mein Magen knurrt und ich habe keine Ahnung, wie ich das finden soll.
Es ist viel zu leicht zu fallen und zu schwer zu gehen.
Das Einzige was ich weiß, ist das ich nachher wieder meinen kleinen Engel sehe und morgen auf ein Konzert gehe und dann am Samstag direkt noch eins.
Gedanken springen durch meinen Kopf, so schnell, dass ich sie nicht wirklich fassen kann, nicht begreifen kann, was überhaupt los ist.
Jede Kleinigkeit wirft mich aus der Bahn, zieht mich in die Dunkelheit.
Irgendwie fühle ich mich gerade ziemlich allein mit mir selbst, dem Menschen, den ich am Wenigsten ertragen kann.
Being alive hurts too much
Wenn ich sagen müsste, was ich in der Zeit getan habe, dann hätte ich keine Antwort.
Die Zeit verstreicht und ich bekomme so wenig davon mit, mein Geist ist auf Wanderschaft und alles tut weh, irgendwie.
Sowohl psychisch als auch körperlich.
Nichts fühlt sich irgendwie real an. Und doch zu real.
Versucht nicht mich zu verstehen, ich schaff es ja selbst nicht.
Mein Körper zittert und ist kalt und schmerzt und mein Magen knurrt und ich habe keine Ahnung, wie ich das finden soll.
Es ist viel zu leicht zu fallen und zu schwer zu gehen.
Das Einzige was ich weiß, ist das ich nachher wieder meinen kleinen Engel sehe und morgen auf ein Konzert gehe und dann am Samstag direkt noch eins.
Gedanken springen durch meinen Kopf, so schnell, dass ich sie nicht wirklich fassen kann, nicht begreifen kann, was überhaupt los ist.
Jede Kleinigkeit wirft mich aus der Bahn, zieht mich in die Dunkelheit.
Irgendwie fühle ich mich gerade ziemlich allein mit mir selbst, dem Menschen, den ich am Wenigsten ertragen kann.
Being alive hurts too much
Mittwoch, 30. September 2015
Heartless
Es ist dunkel, in mir drin und um mich herum.
Schon seit einiger Zeit finde ich selten vor 3 Uhr Schlaf.
Davor liege ich einfach im Bett und höre meinem Herzen dabei zu, wie es sich verhaspelt, so als würde es scheitern an der Nichtigkeit meiner Existenz.
Zwischendurch gluckert es,so als ersticke es fast an dem Blut, dass unaufhörlich durch es hindurch fließt.
Bei jedem Einatmen ein Stich.
Mein Magen knurrt im Duett dazu.
Zusammen geben sie ein schönes Pärchen ab.
Manchmal stell ich mir vor, dass irgendein Parasit in meinem Bauch wohnt und mich von Innen heraus auffrisst oder das eine meiner Rippen sich verbogen hat und in mein Herz sticht und ich innerlich verblute.
Beides würde keine Sauerei hinterlassen, die dann irgendwer bereinigen müsste und es wäre nicht meine Schuld.
Diese Fantasien lassen mich etwas leichter in den Schlaf finden.
Da ist so viel in mir drin das brodelt und schreit und raus will. Aber ich baue einfach immer weiter Mauern, noch eine und noch eine, einfach weil ich weiß, dass keine Mauer ewig hält.
Doch ich bin es so satt zu bauen und zu atmen.
Niemand versteht mich voll und ganz, da kann ich niemandem einen Vorwurf machen.
Denn ich verstehe mich selbst nicht.
Ich war schon immer kaputt und die Reparatur lohnt sich nicht.
Wer schon nach so kurzer Gebrauchszeit kaputt geht, der ist eine Fehlproduktion.
Schon seit einiger Zeit finde ich selten vor 3 Uhr Schlaf.
Davor liege ich einfach im Bett und höre meinem Herzen dabei zu, wie es sich verhaspelt, so als würde es scheitern an der Nichtigkeit meiner Existenz.
Zwischendurch gluckert es,so als ersticke es fast an dem Blut, dass unaufhörlich durch es hindurch fließt.
Bei jedem Einatmen ein Stich.
Mein Magen knurrt im Duett dazu.
Zusammen geben sie ein schönes Pärchen ab.
Manchmal stell ich mir vor, dass irgendein Parasit in meinem Bauch wohnt und mich von Innen heraus auffrisst oder das eine meiner Rippen sich verbogen hat und in mein Herz sticht und ich innerlich verblute.
Beides würde keine Sauerei hinterlassen, die dann irgendwer bereinigen müsste und es wäre nicht meine Schuld.
Diese Fantasien lassen mich etwas leichter in den Schlaf finden.
Da ist so viel in mir drin das brodelt und schreit und raus will. Aber ich baue einfach immer weiter Mauern, noch eine und noch eine, einfach weil ich weiß, dass keine Mauer ewig hält.
Doch ich bin es so satt zu bauen und zu atmen.
Niemand versteht mich voll und ganz, da kann ich niemandem einen Vorwurf machen.
Denn ich verstehe mich selbst nicht.
Ich war schon immer kaputt und die Reparatur lohnt sich nicht.
Wer schon nach so kurzer Gebrauchszeit kaputt geht, der ist eine Fehlproduktion.
Montag, 28. September 2015
The bitch is back
Es überrascht mich immer wieder, wie schnell alte Verhaltensmuster wieder so alltäglich und präsent werden können, dass man das Gefühl hat darin zu ersticken.
Plötzlich wird wieder penibel alles, was durch meinen Körper gelangt, aufgeschrieben, meist abgewogen.
Meine Gedanken sind voller Zahlen und paranoidem Schwachsinn.
Der Bewegungszwang kehrt zurück und dadurch verschlimmern sich die anderen Zwänge nur noch mehr. Ich verbringe Stunden mit Sachen, die eigentlich nur Minuten dauern sollten.
Das Einzige, was nicht dazu passt, ist dieser Elefantenkörper.
Immerhin ist sie wieder so laut, dass ich Alkohol größtenteils vermeide. Wodurch mein Kopf nur noch lauter schreit.
Unglaublicherweise dreht meine Famile schon ein wenig durch, der Wechsel war wohl doch zu abrupt. In ein paar Tagen wird auch das sich wieder legen, spreche ich aus Erfahrung.
Konstant laufe ich über die Scherben meines Lebens und überall erinnern mich Sachen daran und schneiden mir tief ins Fleisch.
Ich will einfach nur weg
Plötzlich wird wieder penibel alles, was durch meinen Körper gelangt, aufgeschrieben, meist abgewogen.
Meine Gedanken sind voller Zahlen und paranoidem Schwachsinn.
Der Bewegungszwang kehrt zurück und dadurch verschlimmern sich die anderen Zwänge nur noch mehr. Ich verbringe Stunden mit Sachen, die eigentlich nur Minuten dauern sollten.
Das Einzige, was nicht dazu passt, ist dieser Elefantenkörper.
Unglaublicherweise dreht meine Famile schon ein wenig durch, der Wechsel war wohl doch zu abrupt. In ein paar Tagen wird auch das sich wieder legen, spreche ich aus Erfahrung.
Konstant laufe ich über die Scherben meines Lebens und überall erinnern mich Sachen daran und schneiden mir tief ins Fleisch.
Ich will einfach nur weg
Donnerstag, 17. September 2015
Obwohl ich mehrere Sprachen spreche, finde ich in keiner die Worte, um auszudrücken, was los ist.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was los ist. Alles ist so viel und verwirrend und schmerzhaft.
Gleichzeitig ist alles so weit weg, so unnahbar und fern.
Ich bin so abgeschnitten von der Welt und mir, von meinen Gefühlen und Gedanken.
Ganze Tage ziehen dahin, in denen ich die Umgebung um mich herum betrachte, meine Aufgaben erledige, mich minimal unterhalte (mit meiner Familie) und trotzdem irgendwie nicht anwesend bin.
Mir fehlen wirklich die Worte um das alles zu beschreiben.
Keine Ahnung, wie Leute der Ansicht sein können, dass ich gut mit Worten umgehen kann..
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was los ist. Alles ist so viel und verwirrend und schmerzhaft.
Gleichzeitig ist alles so weit weg, so unnahbar und fern.
Ich bin so abgeschnitten von der Welt und mir, von meinen Gefühlen und Gedanken.
Ganze Tage ziehen dahin, in denen ich die Umgebung um mich herum betrachte, meine Aufgaben erledige, mich minimal unterhalte (mit meiner Familie) und trotzdem irgendwie nicht anwesend bin.
Mir fehlen wirklich die Worte um das alles zu beschreiben.
Keine Ahnung, wie Leute der Ansicht sein können, dass ich gut mit Worten umgehen kann..
Dienstag, 8. September 2015
Leben bedeutet Sterben, immer.
Es gibt Nichts, was ihr mir sagen könntet, dass ich nicht selbst schon weiß.
Ja, ich trinke zu oft und zu viel und überhaupt bin ich wenig erfolgreich in allen Lebenslagen.
Doch was ihr immer noch nicht versteht ist, dass ich nur deshalb überhaupt noch atme, weil ich so viel und oft trinke und versuche all das Böse aus mir raus bluten zu lassen.
Jede Nacht zu bluten tut euch weniger weh, als in einer Nacht auszubluten.
Denn, am Liebsten würde ich eine Überdosis nehmen, endlich eine Waffe kaufen, meinen liebsten Baum zum letzten Mal sehen, aber nein, stattdessen trinke ich und schlage mich und zerstöre mich so, dass ich trotzdem noch lebe, um euch nicht zu verletzen.
Also bitte, lasst mich einfach in Ruhe.
Ich weiß, ich bin nicht die Tochter, von der ihr geträumt habt. Dies ist auch nicht das Leben, das ich führen wollte.
Doch man gibt sich mit den Möglichkeiten zufrieden, die man hat.
Nichts davon bin ich und alles tut weh und überall sind Erinnerungen, die töten.
Ich werde einfach weiter machen, bis mein Körper genug hat, dann bin ich zumindest nicht aktiv schuld.
Ja, ich trinke zu oft und zu viel und überhaupt bin ich wenig erfolgreich in allen Lebenslagen.
Doch was ihr immer noch nicht versteht ist, dass ich nur deshalb überhaupt noch atme, weil ich so viel und oft trinke und versuche all das Böse aus mir raus bluten zu lassen.
Jede Nacht zu bluten tut euch weniger weh, als in einer Nacht auszubluten.
Denn, am Liebsten würde ich eine Überdosis nehmen, endlich eine Waffe kaufen, meinen liebsten Baum zum letzten Mal sehen, aber nein, stattdessen trinke ich und schlage mich und zerstöre mich so, dass ich trotzdem noch lebe, um euch nicht zu verletzen.
Also bitte, lasst mich einfach in Ruhe.
Ich weiß, ich bin nicht die Tochter, von der ihr geträumt habt. Dies ist auch nicht das Leben, das ich führen wollte.
Doch man gibt sich mit den Möglichkeiten zufrieden, die man hat.
Nichts davon bin ich und alles tut weh und überall sind Erinnerungen, die töten.
Ich werde einfach weiter machen, bis mein Körper genug hat, dann bin ich zumindest nicht aktiv schuld.
Sonntag, 30. August 2015
Ich will nur dass du weißt
In meinem Kopf ist ein tierischer Sturm, in meinem Herzen ebenso. Und doch fühle ich gleichzeitig irgendwie nichts, diese endlose Leere.
Egal wie viel Alkohol meinen Körper betritt und wie viel Blut meinen Körper verlässt, alles ist so weit weg, so endlos weit.
Wäre es näher, dann würde ich vermutlich verbrennen. Ich habe keine Ahnung, wie ich es jemals ertragen sollte.
Alles mischt sich zu einem riesigen Klumpel Dreck und selbst das Gute wird ins Negative gezogen.
Ich will das Alles nicht, ich will nichts, endlich das endlose Nichts.
True friends stab you in the front
Egal wie viel Alkohol meinen Körper betritt und wie viel Blut meinen Körper verlässt, alles ist so weit weg, so endlos weit.
Wäre es näher, dann würde ich vermutlich verbrennen. Ich habe keine Ahnung, wie ich es jemals ertragen sollte.
Alles mischt sich zu einem riesigen Klumpel Dreck und selbst das Gute wird ins Negative gezogen.
Ich will das Alles nicht, ich will nichts, endlich das endlose Nichts.
True friends stab you in the front
Donnerstag, 20. August 2015
Samstag, 15. August 2015
Photographs
Gleichzeitig ist alles so surreal und viel zu real, erscheint so unmöglich und viel zu nah.
Also versuche ich mir einzureden, dass 4 Liter Wein gar nicht so viel ist, also wenn man's so betrachtet, dass dadurch ein bisschen mehr Ruhe und Gleichgültigkeit über mein Leben in meinen Kopf findet. Auch wenn ich den Tag davor insgesamt nur ein Zehntel getrunken habe, und das ausschließlich in Wasser..
Überall hängen Bilder und ich weiß, rational, dass ich das bin, in verschiedenen Stadien meines Lebens, aber es fühlt sich nicht so an. Keinerlei Verbindung zu der Person auf diesen Bilder, ja, selbst wenn ich mich daran erinnere, wie dieses Bild gemacht wurde, so fühle ich doch keinerlei Verbundenheit. Obwohl ich doch genau weiß, auf dem Bild bin ich x Jahre alt, da ist y passiert, so passen diese Erinnerungen und Bilder, Gefühle nicht zusammen. Bin total abgespalten von mir.
Manchmal habe ich total heillose Fantasien, aber ich weiß, dass es niemals passieren wird, weder für dich, noch für mich, noch füruns. Möchte dich gleichzeitig wegschieben und so nah an mich heranziehen, wie es nur geht.
Die Schatten sind wieder da, immer wieder und immer öfter. Also überlege ich weiter zu trinken, aber weil ich so vernünftig bin haha, schlucke ich stattdessen Schmerzmittel und hoffe auf einen traumlosen Schlaf, damit das Erwachen nicht noch mehr schmerzt als sowieso schon.
Mein Gefasel hängt mir selbst schon seit Jahren aus den Ohren raus.
Werde all das mit ins Grab nehmen, die unausgesprochenen Dinge, die nicht mal aufgeschrieben sind, sie werden mit mir zusammen unter der Erde versinken und endlich Ruhe finden, für immer.
Also versuche ich mir einzureden, dass 4 Liter Wein gar nicht so viel ist, also wenn man's so betrachtet, dass dadurch ein bisschen mehr Ruhe und Gleichgültigkeit über mein Leben in meinen Kopf findet. Auch wenn ich den Tag davor insgesamt nur ein Zehntel getrunken habe, und das ausschließlich in Wasser..
Überall hängen Bilder und ich weiß, rational, dass ich das bin, in verschiedenen Stadien meines Lebens, aber es fühlt sich nicht so an. Keinerlei Verbindung zu der Person auf diesen Bilder, ja, selbst wenn ich mich daran erinnere, wie dieses Bild gemacht wurde, so fühle ich doch keinerlei Verbundenheit. Obwohl ich doch genau weiß, auf dem Bild bin ich x Jahre alt, da ist y passiert, so passen diese Erinnerungen und Bilder, Gefühle nicht zusammen. Bin total abgespalten von mir.
Manchmal habe ich total heillose Fantasien, aber ich weiß, dass es niemals passieren wird, weder für dich, noch für mich, noch für
Die Schatten sind wieder da, immer wieder und immer öfter. Also überlege ich weiter zu trinken, aber weil ich so vernünftig bin haha, schlucke ich stattdessen Schmerzmittel und hoffe auf einen traumlosen Schlaf, damit das Erwachen nicht noch mehr schmerzt als sowieso schon.
Mein Gefasel hängt mir selbst schon seit Jahren aus den Ohren raus.
Werde all das mit ins Grab nehmen, die unausgesprochenen Dinge, die nicht mal aufgeschrieben sind, sie werden mit mir zusammen unter der Erde versinken und endlich Ruhe finden, für immer.
Sonntag, 9. August 2015
Mittlerweile finden die tiefen Worte nur noch Platz in meinem Notizbuch, doch selbst da nur noch mit Bleistift, falls ich am nächsten Tag nicht ertragen kann, was da steht, kann ich es immer noch wegradieren. Niemand soll irgendetwas über mich wissen, alles soll am besten vergessen werden, von Menschen, meinem Tagebuch, meinem Kopf.
Irgendwie ist alles sehr sehr erbärmlich geworden
Irgendwie ist alles sehr sehr erbärmlich geworden
Donnerstag, 6. August 2015
Käfig
Schon vor der Halle liegt der Duft des grünen Krautes zentnerschwer in der Luft. Durch den langen Flur gelangt man endlich in den dunklen Raum mit den Scheinwerfern und den Instrumenten. Erstmal an die Bar, Bier im Plastikbecher, immer ein besonderes Gefühl. Die Musik setzt ein und dröhnt in den Ohren, der Boden vibriert. Der Hauptact ist dran, erste Reihe, den Pogo im Nacken inklusive blaue Flecken, yay Irgendwann riecht es auch immer wieder in der Halle nach Gras, die Menge tobt, die Show ist genial. Durch all den Kiff nehme ich einen Geruch wahr, der negative Gefühle auslöst, auch wenn ich nicht weiß, wieso. Aber plötzlich möchte ich den Becher zerschmettern und mir mit den Splittern die Haut öffnen. Natürlich tue ich das nicht, bin nicht allein im Raum.
Trotz kontinuierlicher Einnahme von Schmerzmitteln tut alles weh, körperlich und seelisch, also wird halt noch was genommen, zusammen mit Bier und Wein und Schnaps.
Hätte nie gedacht, dass ich mich gleichzeitig so zuhause und so verloren fühlen kann.
Irgendwie tut alles so verdammt weh, dabei möchte ich selbst doch derjenige sein, der mir am meisten weh tut.
Alles sehr komisch und wirr. Mein Kopf fabriziert nur noch Mist.
Trotz kontinuierlicher Einnahme von Schmerzmitteln tut alles weh, körperlich und seelisch, also wird halt noch was genommen, zusammen mit Bier und Wein und Schnaps.
Hätte nie gedacht, dass ich mich gleichzeitig so zuhause und so verloren fühlen kann.
Irgendwie tut alles so verdammt weh, dabei möchte ich selbst doch derjenige sein, der mir am meisten weh tut.
Alles sehr komisch und wirr. Mein Kopf fabriziert nur noch Mist.
Freitag, 31. Juli 2015
Stand in the rain
Die letzten Tage waren so voll von Schmerz und Hass und Dunkelheit, aber trotzdem bin ich noch hier.
Gestern Abend hat es sehr stark geregnet und ich hab mich aus dem Bett geschält, bin nach unten in den Garten und habe diesen Regen einfach auf mich drauf prasseln lassen.
Es war ein gutes Gefühl, die Berührungen der Regentropfen auf der Haut, so kühl und beständig. Außerdem weiß man im Regen nie, ob das Wasser, dass die Wangen runterläuft Regen oder Tränen ist.
Danach war ich klitschnass und noch verfrohrener als sowieso schon, aber es war irgendwie eine Katharsis.
Die Nacht war danach überraschend gut, weshalb ich um die ganz normale Wochentags-Aufstehzeit aufgestanden bin.
Dann gab es Frühstück, das Erste diese Woche (weshalb mein Körper die Idee auch nicht so toll fand), es ist ein Eierschalentanz zuhause, überall liegen Minen, auf die ich nicht treten möchte.
Das Problem ist, wenn man so früh aufsteht hat man so unendlich viel Zeit und ich weiß einfach nicht, was ich damit anfangen soll, abgesehen von Zerstörung ist mein Leben irgendwie so leer geworden, so taub und verbraucht.
Wenn ich auf dem Weg bin den Kleinen abzuholen merke ich immer wieder, wie wenig ich die Welt verstehe. Ich sehe all die Menschen, die irgendwohin unterwegs sind, zu Fuß, mit dem Auto, auf dem Rad und ich fühle mich dazwischen so verloren und ziellos und haltlos.
Ich verstehe das Konzept Leben irgendwie nicht und weiß nicht, ob ich das jemals werde.
Bin dieses unförmige Alien auf einem fremden Planeten.
Meine Gefühle und Gedanken fahren Achterbahn und mir wird davon allmählich schlecht.
Möchte doch nur ein Stück Beständigkeit, Sicherheit, Sinn.
Dieser Sturm in mir hört niemals auf und meine Erinnerungen verschlucken mich.
Gestern Abend hat es sehr stark geregnet und ich hab mich aus dem Bett geschält, bin nach unten in den Garten und habe diesen Regen einfach auf mich drauf prasseln lassen.
Es war ein gutes Gefühl, die Berührungen der Regentropfen auf der Haut, so kühl und beständig. Außerdem weiß man im Regen nie, ob das Wasser, dass die Wangen runterläuft Regen oder Tränen ist.
Danach war ich klitschnass und noch verfrohrener als sowieso schon, aber es war irgendwie eine Katharsis.
Die Nacht war danach überraschend gut, weshalb ich um die ganz normale Wochentags-Aufstehzeit aufgestanden bin.
Dann gab es Frühstück, das Erste diese Woche (weshalb mein Körper die Idee auch nicht so toll fand), es ist ein Eierschalentanz zuhause, überall liegen Minen, auf die ich nicht treten möchte.
Das Problem ist, wenn man so früh aufsteht hat man so unendlich viel Zeit und ich weiß einfach nicht, was ich damit anfangen soll, abgesehen von Zerstörung ist mein Leben irgendwie so leer geworden, so taub und verbraucht.
Wenn ich auf dem Weg bin den Kleinen abzuholen merke ich immer wieder, wie wenig ich die Welt verstehe. Ich sehe all die Menschen, die irgendwohin unterwegs sind, zu Fuß, mit dem Auto, auf dem Rad und ich fühle mich dazwischen so verloren und ziellos und haltlos.
Ich verstehe das Konzept Leben irgendwie nicht und weiß nicht, ob ich das jemals werde.
Bin dieses unförmige Alien auf einem fremden Planeten.
Meine Gefühle und Gedanken fahren Achterbahn und mir wird davon allmählich schlecht.
Möchte doch nur ein Stück Beständigkeit, Sicherheit, Sinn.
Dieser Sturm in mir hört niemals auf und meine Erinnerungen verschlucken mich.
Donnerstag, 23. Juli 2015
I'm a loser baby, so why don't you kill me?
Nur ein paar Tage ohne Alk und schon bin ich viel zu schnell betrunken. Möchte doch einfach nur vergessen, vergessen, vergessen, vergessen. Aber alles nützt nichts, viel zu viel erinnert mich. Ich fühle alles, zu viel. Heute Nacht fühle ich mich so angreifbar, schon vor dem Trinken. Alles schmerzt, mein Kopf schreit das es Zeit ist endlich einen der Pläne umzusetzen.
Es soll alles weg gehen, ich will atmen können.
Alles erstickt mich.
Vermutlich ergeben meine Worte genauso wenig Sinn, wie mein Leben.
Meine Organe zu zerstören wird zu lange dauern, so wie ich es tue. Außerdem habe ich einen Organspendeausweis und es gibt so viele Menschen, die Organe brauchen um leben zu können. Ja, irgendwie denke ich an alle bei meinem Tod, außer an mich selbst. Ich denke daran, wer den Dreck der ich bin weg machen muss, das ich noch zu so vielen Teilen wie möglich brauchbar sein sollte, einfach weil es Menschen gibt, die wirklich ehrlich leben wollen. Ich komme mir so grässlich vor, das Alles einfach wegzuwerfen, jeden Tag auf's neue.
Ich hab selbst die Worte verloren und trotzdem schreibe ich, weil, was soll ich auch sonst tun.
Kann mich nicht einfach ausversehen ein Auto überfahren oder jemand in den Kopf schießen oder so, dann wär meine Familie zumindest nicht noch mehr von mir enttäuscht.
Möchte rausschreien können, was alles passiert ist, allen Erinnerungen endlich Worte verleihen, aber ich ersticke schon an meinem eigenen Namen.
Der Geruch von Blut beruhigt mich, irgendwie, ein bisschen, einen kurzen Moment.
Der Sturm in meinem Kopf soll aufhören, und mein Herz das schlagen endlich aufgeben.
Bier schmeckt übrigens warm nicht wirklich, aber wirken tut es trotzdem.
Alles ist so kaputt und die Wunden werden nie verheilen.
Es soll alles weg gehen, ich will atmen können.
Alles erstickt mich.
Vermutlich ergeben meine Worte genauso wenig Sinn, wie mein Leben.
Meine Organe zu zerstören wird zu lange dauern, so wie ich es tue. Außerdem habe ich einen Organspendeausweis und es gibt so viele Menschen, die Organe brauchen um leben zu können. Ja, irgendwie denke ich an alle bei meinem Tod, außer an mich selbst. Ich denke daran, wer den Dreck der ich bin weg machen muss, das ich noch zu so vielen Teilen wie möglich brauchbar sein sollte, einfach weil es Menschen gibt, die wirklich ehrlich leben wollen. Ich komme mir so grässlich vor, das Alles einfach wegzuwerfen, jeden Tag auf's neue.
Ich hab selbst die Worte verloren und trotzdem schreibe ich, weil, was soll ich auch sonst tun.
Kann mich nicht einfach ausversehen ein Auto überfahren oder jemand in den Kopf schießen oder so, dann wär meine Familie zumindest nicht noch mehr von mir enttäuscht.
Möchte rausschreien können, was alles passiert ist, allen Erinnerungen endlich Worte verleihen, aber ich ersticke schon an meinem eigenen Namen.
Der Geruch von Blut beruhigt mich, irgendwie, ein bisschen, einen kurzen Moment.
Der Sturm in meinem Kopf soll aufhören, und mein Herz das schlagen endlich aufgeben.
Bier schmeckt übrigens warm nicht wirklich, aber wirken tut es trotzdem.
Alles ist so kaputt und die Wunden werden nie verheilen.
Dienstag, 21. Juli 2015
Es wär gut wenn mein Hirn aus'm Fenster fiel
Möchte für dieses verknotete Knäul an Gefühlen und Gedanken und Kram Worte finden, aber ich finde keine. Worte sind mittlerweile Mangelware geworden.
Wie soll ich auch Worte finden, wenn mir selbst zum Aufstehen, Waschen, Anziehen etc. die Energie fehlt. Mein Körper spielt immer mehr verrückt und ich frage mich, ob er mir nur Streiche spielt, oder ob ich es endgültig geschafft habe ihn zu zerstören. Weiß nicht, was mir lieber wäre. Also schlucke ich Schmerzmittel wie andere Leute Bonbons und trotzdem tut alles weh.
Bin wieder so erfüllt mit Angst, sie frisst sich immer tiefer in mich, bin stundenlang wach, weil ich Schiss habe die Augen zu zu machen, lächerlich.
Was momentan so abgeht ruft so viele Erinnerungen hoch und versetzt mich in konstante Panik.
So gut wie jeden Tag dissoziiere ich, Flashbacks kommen immer häufiger und ich möchte einfach nur weg.
Bluten hilft nicht, Trinken hilft nicht, Hungern hilft nicht.
Trotzdem tu ich's, warum auch nicht, hab ja nichts besseres zu tun oder verdient. Jeden Abend wünschte ich ich würde einfach das tun, was du mir schon vor Jahren angedroht hast. Aber das hinterlässt so viel Dreck, niemand sollte hinter mir wegwischen müssen und finden soll meine Familie mich auch nicht.
Mittlerweile sind 4 Pläne ausgearbeitet, jongliere mit Daten und alles soll endlich vorbei sein, ein für alle mal.
Selbst Lesen und Musik bereitet mir nicht mehr den Funken an Freude und das ist irgendwie so ziemlich das traurigste an der ganzen Sache.
Möchte schreien schreien schreien schreien damit es vielleicht was leiser innen drin ist, aber ich bin ruhig, das ist mein Job, das ruhige Kind. War mal das Kind das keine Probleme bereitet und hat, haha.
Weiß echt nicht mehr, was ich noch machen soll, außer endlich den Planeten zu verlassen.
Wie soll ich auch Worte finden, wenn mir selbst zum Aufstehen, Waschen, Anziehen etc. die Energie fehlt. Mein Körper spielt immer mehr verrückt und ich frage mich, ob er mir nur Streiche spielt, oder ob ich es endgültig geschafft habe ihn zu zerstören. Weiß nicht, was mir lieber wäre. Also schlucke ich Schmerzmittel wie andere Leute Bonbons und trotzdem tut alles weh.
Bin wieder so erfüllt mit Angst, sie frisst sich immer tiefer in mich, bin stundenlang wach, weil ich Schiss habe die Augen zu zu machen, lächerlich.
Was momentan so abgeht ruft so viele Erinnerungen hoch und versetzt mich in konstante Panik.
So gut wie jeden Tag dissoziiere ich, Flashbacks kommen immer häufiger und ich möchte einfach nur weg.
Bluten hilft nicht, Trinken hilft nicht, Hungern hilft nicht.
Trotzdem tu ich's, warum auch nicht, hab ja nichts besseres zu tun oder verdient. Jeden Abend wünschte ich ich würde einfach das tun, was du mir schon vor Jahren angedroht hast. Aber das hinterlässt so viel Dreck, niemand sollte hinter mir wegwischen müssen und finden soll meine Familie mich auch nicht.
Mittlerweile sind 4 Pläne ausgearbeitet, jongliere mit Daten und alles soll endlich vorbei sein, ein für alle mal.
Selbst Lesen und Musik bereitet mir nicht mehr den Funken an Freude und das ist irgendwie so ziemlich das traurigste an der ganzen Sache.
Möchte schreien schreien schreien schreien damit es vielleicht was leiser innen drin ist, aber ich bin ruhig, das ist mein Job, das ruhige Kind. War mal das Kind das keine Probleme bereitet und hat, haha.
Weiß echt nicht mehr, was ich noch machen soll, außer endlich den Planeten zu verlassen.
Mittwoch, 15. Juli 2015
Der Anblick meines Körpers verpasst mir einen elektrischen Schock, so wie ein Fön in der Badewanne (funktioniert übrigens nicht, Sicherungsschutz).
Mein Gedanken graben ein Looch, tiefer als jedes Grab.
Erinnerungen reißen Brocken aus mir und hinterlassen blutende Fleischwunden.
Vielleicht endet diese Nacht mit einem Ozean aus Alkohol und einem Berg aus Tabletten, was mich ans Ufer des Nichts spült.
Mein Gedanken graben ein Looch, tiefer als jedes Grab.
Erinnerungen reißen Brocken aus mir und hinterlassen blutende Fleischwunden.
Vielleicht endet diese Nacht mit einem Ozean aus Alkohol und einem Berg aus Tabletten, was mich ans Ufer des Nichts spült.
Mittwoch, 1. Juli 2015
Flucht
Ich möchte doch nur weg von all den Regeln und Richtlinien, Gedanken und Erinnerungen, von mir und der Welt, von Menschen und Gefühlen.
Es wiegt alles so schwer, die Last so groß und ich viel zu schwach.
Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, nicht mit dieser Scheiße zu leben.
Kein klarer Gedanke findet mehr den Weg in meinen Kopf, alles viel zu verworren und verwirrend.
Keine Ahnung wie das alles noch weitergehen soll.
Es wiegt alles so schwer, die Last so groß und ich viel zu schwach.
Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, nicht mit dieser Scheiße zu leben.
Kein klarer Gedanke findet mehr den Weg in meinen Kopf, alles viel zu verworren und verwirrend.
Keine Ahnung wie das alles noch weitergehen soll.
Dienstag, 30. Juni 2015
Alles versucht
Die Schatten-Monster hängen selbst am helligsten Tag in den Ecken und flüstern böse Worte, Nachts kratzen sie einem den Rücken auf.
Alle Worte hängen in meinem Kopf und bilden einen schreien Pulk verschiedener Stimmen, die mich alle hassen, Menschen, die mich hassen und verachten.
Heute ist alles so präsent, jede harte Berührung, jedes fieses Wort. Die Narben werden mich immer an das erinnern, was passiert ist und ich kann mit diesen Erinnerungen nicht leben, nicht über-leben.
Alle Worte hängen in meinem Kopf und bilden einen schreien Pulk verschiedener Stimmen, die mich alle hassen, Menschen, die mich hassen und verachten.
Heute ist alles so präsent, jede harte Berührung, jedes fieses Wort. Die Narben werden mich immer an das erinnern, was passiert ist und ich kann mit diesen Erinnerungen nicht leben, nicht über-leben.
Am seidenen Faden
Draußen ist es heiß, die Menschen gehen schwimmen, laufen in Tops und Shorts rum und ich möchte mich einfach nur verstecken, ein Loch in die Wand schneiden, mich reinsetzen und das Loch wieder verschließen. Niemand wird mich finden.
Und wäre da nicht dieser kleine Junge, der mit einem Grinsen auf mich wartet und mir so viel Liebe schenkt, dann würde ich vermutlich nur in meinem Zimmer sitzen.
Ich möchte aufhören wegzulaufen, aufhören wegzurennen vor mir und dem Leben allgemein. Aber wie sollte ich das jemals können, wenn ich keinen Teil von mir auch nur ansatzweise akzeptieren kann?
Keine Ahnung warum, aber Samstag auf dem Konzert ist ein Schwall neuer Erinnerungen aufgetaucht und alles triggert mich und wirft mich zu Boden und ich ertrage das alles nicht. Ich möchte mich nicht erinnern müssen, nie wieder.
Vielleicht sollte ich eine Kontaktanzeige in der Zeitung aufgeben: Leben abzugeben, bei Interesse bitte melden.
Ich verstehe meinen Körper nicht, wie er funktioniert oder nicht funktioniert, wie er auf Sachen reagiert.
Und in all dem Verschwinden muss ich mich daran erinnern, mindestens 2 Gläser Wasser am Tag zu trinken, dass ich mich nicht durstig sein lassen darf. Denn wenn ich wieder umkippe und Infusionen bekomme bringt mir das herzlich wenig.
Irgendwie widern mich meine Worte an, hängen mir aus den Ohren raus. Mein Gejammer und Pessimismus gehen mir auf den Geist.
Ich möchte alles was zu viel ist abschneiden und auf den Müll werfen, denn dort gehör ich hin.
Die Erde soll sich auf tun und mich schlucken, ein Schandfleck weniger.
Und wäre da nicht dieser kleine Junge, der mit einem Grinsen auf mich wartet und mir so viel Liebe schenkt, dann würde ich vermutlich nur in meinem Zimmer sitzen.
Ich möchte aufhören wegzulaufen, aufhören wegzurennen vor mir und dem Leben allgemein. Aber wie sollte ich das jemals können, wenn ich keinen Teil von mir auch nur ansatzweise akzeptieren kann?
Keine Ahnung warum, aber Samstag auf dem Konzert ist ein Schwall neuer Erinnerungen aufgetaucht und alles triggert mich und wirft mich zu Boden und ich ertrage das alles nicht. Ich möchte mich nicht erinnern müssen, nie wieder.
Vielleicht sollte ich eine Kontaktanzeige in der Zeitung aufgeben: Leben abzugeben, bei Interesse bitte melden.
Ich verstehe meinen Körper nicht, wie er funktioniert oder nicht funktioniert, wie er auf Sachen reagiert.
Und in all dem Verschwinden muss ich mich daran erinnern, mindestens 2 Gläser Wasser am Tag zu trinken, dass ich mich nicht durstig sein lassen darf. Denn wenn ich wieder umkippe und Infusionen bekomme bringt mir das herzlich wenig.
Irgendwie widern mich meine Worte an, hängen mir aus den Ohren raus. Mein Gejammer und Pessimismus gehen mir auf den Geist.
Ich möchte alles was zu viel ist abschneiden und auf den Müll werfen, denn dort gehör ich hin.
Die Erde soll sich auf tun und mich schlucken, ein Schandfleck weniger.
Donnerstag, 25. Juni 2015
Heartless
Ich danke euch für die Anregungen zum letzten Post. Nein, eigentlich danke ich euch für jeden Kommentar und das ihr meinen Mist überhaupt lest, das schaff selbst ich meistens nicht, meine eigenen Worte zu lesen.
Ich bin sehr schlecht darin geworden auf Kommentare zu antworten und dafür möchte ich mich ehrlich entschuldigen. Mir fehlen die Worte und die, die ich besitze, klingen alle nach einem pessimistischen Ekel was ich vermutlich auch bin.
Und natürlich gibt es tausend Sachen, die ich mit dem Geld anstellen könnte, meine Wunschlisten platzen fast vor Büchern, DVDs, CDs und tausend anderer Dinge.
Eigentlich wollte ich schon längst Fotos ausgedruckt und aufgeklebt haben und Patches/Aufnäher für meine Jacke bestellt haben.
Doch es fällt mir so unendlich schwer, für mich selbst Geld auszugeben, das nicht für Selbstzerstörug auf den Kopf gehauen wird.
Denn ich bin es mir nicht wert, weder 20 noch 1 Euro, ich bin mir nichts wert. weniger.
Die letzten Tage habe ich die meiste Zeit damit verbracht zusammengekauert unter der Decke zu liegen, vollkommen bedenkt, nur ein Auge und die Nase schauten raus. Muss ein recht lustiger Anblick gewesen sein. Oder erbärmlich. Vielleicht beides. Ich habe schon oft gelacht vor lauter Erbärmlichkeit in mir, da dachte ich dann ich hätte nun komplett den Verstand verloren. Vielleicht lag ich da richtig.
Der Urlaub steht bald an und ich spiele wieder das altbekannte "Wie viel kann ich schrumpfen bevor der Urlaub beginnt"-Spiel. Und aus Erfahrung weiß ich, dass ich es schaffe x kg an x Tagen zu verlieren, wenn ich y machen.
Manchmal kommt es mir so vor als wäre ich in einem Hamsterrad gefangen, das in Flammen steht.
Verschwommen gefällt mir die Welt eh viel besser und am Boden ist mein Platz.
Urlaub bedeutet schließlich auch 6 Nächte am Stück IM Bett zu schlafen und nicht davor, da ich das Zimmer mit meiner Schwester teilen werde.
Dieses Defizit muss ich vorher natürlich ausgleichen.
Wieder öfter verziehen sich mein Körper und Geist in die Dissoziation und ich kann es ihnen nicht mal übel nehmen, ich würde auch vor mir weglaufen.
Gerade eben war noch ein Satz in meinem Kopf, den ich schreiben wollte, aber ich merke, wie mein Kopf beginnt langsam wieder abzudriften.
Manchmal frage ich mich, ob ich eines Tages für immer wegdrifte, einfach verschwinde und nur noch eine leere Hülle bin.
Ich bin sehr schlecht darin geworden auf Kommentare zu antworten und dafür möchte ich mich ehrlich entschuldigen. Mir fehlen die Worte und die, die ich besitze, klingen alle nach einem pessimistischen Ekel was ich vermutlich auch bin.
Und natürlich gibt es tausend Sachen, die ich mit dem Geld anstellen könnte, meine Wunschlisten platzen fast vor Büchern, DVDs, CDs und tausend anderer Dinge.
Eigentlich wollte ich schon längst Fotos ausgedruckt und aufgeklebt haben und Patches/Aufnäher für meine Jacke bestellt haben.
Doch es fällt mir so unendlich schwer, für mich selbst Geld auszugeben, das nicht für Selbstzerstörug auf den Kopf gehauen wird.
Denn ich bin es mir nicht wert, weder 20 noch 1 Euro, ich bin mir nichts wert. weniger.
Die letzten Tage habe ich die meiste Zeit damit verbracht zusammengekauert unter der Decke zu liegen, vollkommen bedenkt, nur ein Auge und die Nase schauten raus. Muss ein recht lustiger Anblick gewesen sein. Oder erbärmlich. Vielleicht beides. Ich habe schon oft gelacht vor lauter Erbärmlichkeit in mir, da dachte ich dann ich hätte nun komplett den Verstand verloren. Vielleicht lag ich da richtig.
Der Urlaub steht bald an und ich spiele wieder das altbekannte "Wie viel kann ich schrumpfen bevor der Urlaub beginnt"-Spiel. Und aus Erfahrung weiß ich, dass ich es schaffe x kg an x Tagen zu verlieren, wenn ich y machen.
Manchmal kommt es mir so vor als wäre ich in einem Hamsterrad gefangen, das in Flammen steht.
Verschwommen gefällt mir die Welt eh viel besser und am Boden ist mein Platz.
Urlaub bedeutet schließlich auch 6 Nächte am Stück IM Bett zu schlafen und nicht davor, da ich das Zimmer mit meiner Schwester teilen werde.
Dieses Defizit muss ich vorher natürlich ausgleichen.
Wieder öfter verziehen sich mein Körper und Geist in die Dissoziation und ich kann es ihnen nicht mal übel nehmen, ich würde auch vor mir weglaufen.
Gerade eben war noch ein Satz in meinem Kopf, den ich schreiben wollte, aber ich merke, wie mein Kopf beginnt langsam wieder abzudriften.
Manchmal frage ich mich, ob ich eines Tages für immer wegdrifte, einfach verschwinde und nur noch eine leere Hülle bin.
Mittwoch, 24. Juni 2015
Du ziehst in immer neue Kriege und es ist doch die selbe Schlacht
Gestern war ein dunkler Tag,
ein Ich-habe-einen-Zusammenbruch-und-möchte-nie-wieder-atmen-müssen-Tag.
Ja und heute?
Heute gabs dann meinen Lohn von letztem Monat bar auf die Hand, weil es weniger ist als üblich und Sie deshalb nicht überweisen wollte.
Auf meinem Konto ist noch der Lohn vom Monat davor und mein Taschengeld von diesem Monat.
Na das Bargeld zumindest könnte ich doch direkt mal ausgeben.
Für große Mengen diverser Substanzen, einen Flug während dessen ich ohne Schirm rausspringe oder eine Waffe.
Vermutlich wird es Ersteres werden, aus Gewohnheit oder Faulheit.
Ich kann mich selbst nicht ertragen.
ein Ich-habe-einen-Zusammenbruch-und-möchte-nie-wieder-atmen-müssen-Tag.
Ja und heute?
Heute gabs dann meinen Lohn von letztem Monat bar auf die Hand, weil es weniger ist als üblich und Sie deshalb nicht überweisen wollte.
Auf meinem Konto ist noch der Lohn vom Monat davor und mein Taschengeld von diesem Monat.
Na das Bargeld zumindest könnte ich doch direkt mal ausgeben.
Für große Mengen diverser Substanzen, einen Flug während dessen ich ohne Schirm rausspringe oder eine Waffe.
Vermutlich wird es Ersteres werden, aus Gewohnheit oder Faulheit.
Ich kann mich selbst nicht ertragen.
Samstag, 20. Juni 2015
People suck
Ich hasse, dass ich Sonnenuntergänge nicht mehr vollends genießen kann, weil sie mich an dich erinnern.
Ich hasse, dass bestimmte Serien, Filme, Lieder und Bands weh tun, weil sie mich an bestimmte Menschen erinnern.
Ich hasse, dass manche Orte und Erlebnisse mich an Personen erinnern.
Ich hasse, dass ich das hasse.
Ich hasse mich.
Und ich denke in letzter Zeit immer öfter darüber nach einfach alle Social Media Accounts zu löschen, sowohl von mir als auch die geheimen, mein Äußeres komplett zu verändern, alles zu verbrennen, irgendwo hin auszuwandern und mich dort umzubringen, einfach, weil es dann keinen berührt.
Verdammte Scheiße, ich bin echt nicht für menschlichen Kontakt jeglicher Art geschaffen, weil ich die kleinste Veränderung bemerke, überempfindlich und durchgeknallt bin.
Selbstmedikation gepaart mit regulärer Medikation ist eine schöne Mischung. Ich will nie wieder aufwachen müssen.
Ich hasse, dass bestimmte Serien, Filme, Lieder und Bands weh tun, weil sie mich an bestimmte Menschen erinnern.
Ich hasse, dass manche Orte und Erlebnisse mich an Personen erinnern.
Ich hasse, dass ich das hasse.
Ich hasse mich.
Und ich denke in letzter Zeit immer öfter darüber nach einfach alle Social Media Accounts zu löschen, sowohl von mir als auch die geheimen, mein Äußeres komplett zu verändern, alles zu verbrennen, irgendwo hin auszuwandern und mich dort umzubringen, einfach, weil es dann keinen berührt.
Verdammte Scheiße, ich bin echt nicht für menschlichen Kontakt jeglicher Art geschaffen, weil ich die kleinste Veränderung bemerke, überempfindlich und durchgeknallt bin.
Selbstmedikation gepaart mit regulärer Medikation ist eine schöne Mischung. Ich will nie wieder aufwachen müssen.
Montag, 15. Juni 2015
Unreal
Heute fühlt sich alles sehr komisch an.
Jeglichen Bezug zur Realität verloren. Aber was ist schon real?
Auf deiner Couch zu sitzen fühlt sich gleichzeitig perfekt und wie der größte Fehler an.
Blurry Visions, not feeling my body.
Keine meiner Handlungen überrascht mich mehr, denn wenn man keine Erwartungen hat, kann man auch nicht enttäuscht werden.
Kann keinen einzigen Gedanken fassen, zu viel fliegt in und um meinen Kopf herum.
Ist das real oder doch nur kranke Vorstellung?! Die Schatten nähern sich, Lachen, alles färbt sich rot.
Möchte mein Herz rausschneiden und auf den Müll schmeißen, wo es hingehört.
Diese verdammten Gefühle bringen mich noch um, lassen mich mich selbst umbringen.
No one can hurt you now
Jeglichen Bezug zur Realität verloren. Aber was ist schon real?
Auf deiner Couch zu sitzen fühlt sich gleichzeitig perfekt und wie der größte Fehler an.
Blurry Visions, not feeling my body.
Keine meiner Handlungen überrascht mich mehr, denn wenn man keine Erwartungen hat, kann man auch nicht enttäuscht werden.
Kann keinen einzigen Gedanken fassen, zu viel fliegt in und um meinen Kopf herum.
Ist das real oder doch nur kranke Vorstellung?! Die Schatten nähern sich, Lachen, alles färbt sich rot.
Möchte mein Herz rausschneiden und auf den Müll schmeißen, wo es hingehört.
Diese verdammten Gefühle bringen mich noch um, lassen mich mich selbst umbringen.
No one can hurt you now
Freitag, 12. Juni 2015
I blame me
Meine irdische Hülle muss wieder kleiner werden.
Ertrage weder die Zahl auf der Waage, meine Kleidergröße noch den Anblick meines Körper.
Und hey, ich hab eh grad nix zu tun, wieso nicht direkt mal die Verkleinerung planen?
Sportplan, Ernährungsplan, Nicht-ernähren-Plan.
Wieder Worte in meine Haut gefräst, frage mich, ob ich jemals denken werde, dass diese Worte nicht zu mir passen.
Möchte nichts mehr fühlen müssen, außer den leeren Magen und die wakeligen Knie.
Kann wählen zwischen Teufel und Belzebub, doch eins von beidem ist nach außen hin schöner.
Mein Inneres wird immer hässlich, dreckig und verrottet bleiben, aber mein Äußeres muss wieder weniger werden, wieder erträglicher.
Irgendwie taumle ich von einem Scheißhaufen in den nächsten, was ein Leben.
Was ein verachtenwertes Wesen ich bin
Ertrage weder die Zahl auf der Waage, meine Kleidergröße noch den Anblick meines Körper.
Und hey, ich hab eh grad nix zu tun, wieso nicht direkt mal die Verkleinerung planen?
Sportplan, Ernährungsplan, Nicht-ernähren-Plan.
Wieder Worte in meine Haut gefräst, frage mich, ob ich jemals denken werde, dass diese Worte nicht zu mir passen.
Möchte nichts mehr fühlen müssen, außer den leeren Magen und die wakeligen Knie.
Kann wählen zwischen Teufel und Belzebub, doch eins von beidem ist nach außen hin schöner.
Mein Inneres wird immer hässlich, dreckig und verrottet bleiben, aber mein Äußeres muss wieder weniger werden, wieder erträglicher.
Irgendwie taumle ich von einem Scheißhaufen in den nächsten, was ein Leben.
Was ein verachtenwertes Wesen ich bin
Montag, 8. Juni 2015
Ade, Ade
Und schon ist all das Positive weg und ich würde mich am Liebsten vom Dach stürzen
Hach, wie schön nicht
Hach, wie schön nicht
The poison leaves bit by bit, not all at once. Be patient. You are healing.
Ich sitze auf meinem Bett, das Fenster ist offen.
Mittlerweile kriege ich es wieder hin, das Fenster zu öffnen und offen zu lassen ohne eine Angstattacke zu bekommen oder mich zu zerschnippeln.
Eine Brise weht durch's Zimmer, Vögel zwitschern, die Sonne scheint, der Himmel ist blau.
Ich schreibe eine Mail an ein Tattoostudio, Frage nach dem Preis für das Motiv und ob sie einen Termin frei hätten.
Ich schreibe neue Dinge, auf meine "Dinge die ich tun möchte bevor ich sterbe"-Liste.
Ich starte ein Programm um Bilder auszudrucken, um damit mein(e) Zimmer zu verschönern.
Nein, es ist nicht alles gut.
Nein, es ist nicht alles leicht und schön und einfach.
Nein, ich kann nicht behaupten, nicht sterben zu wollen.
Aber, ich versuche, auch das zu sehen, was gut läuft oder zumindest besser als noch vor einiger Zeit. Ich versuche achtsam zu sein, auf mich, die Umgebung, andere Menschen. Ich überlege, wo ich mich engagieren könnte, für meine Überzeugungen eintreten und Menschen helfen kann.
Ich versuche meinen Körper nicht danach zu beurteilen wie er aussieht, wie hässlich, fett, abartig ich ihn finde, sondern, ihn danach zu beurteilen, was er kann.
Was mir alles möglich ist, was mir mein Körper alles zur Verfügung stellt und jeden Tag leistet.
Dieser leichte Anflug von Hoffnung und Positivität ist vielleicht in einer halben Stunde schon wieder verschwunden, das passiert oft.
Aber ich versuche ihn zu nutzen, anstatt ihn verstreichen zu lassen.
Damit ich irgendwann vielleicht ein Leben habe, in dem ich lebe und nicht nur existiere.
Damit ich eines Tages vielleicht sagen kann, dass ich glücklich bin.
Mittlerweile kriege ich es wieder hin, das Fenster zu öffnen und offen zu lassen ohne eine Angstattacke zu bekommen oder mich zu zerschnippeln.
Eine Brise weht durch's Zimmer, Vögel zwitschern, die Sonne scheint, der Himmel ist blau.
Ich schreibe eine Mail an ein Tattoostudio, Frage nach dem Preis für das Motiv und ob sie einen Termin frei hätten.
Ich schreibe neue Dinge, auf meine "Dinge die ich tun möchte bevor ich sterbe"-Liste.
Ich starte ein Programm um Bilder auszudrucken, um damit mein(e) Zimmer zu verschönern.
Nein, es ist nicht alles gut.
Nein, es ist nicht alles leicht und schön und einfach.
Nein, ich kann nicht behaupten, nicht sterben zu wollen.
Aber, ich versuche, auch das zu sehen, was gut läuft oder zumindest besser als noch vor einiger Zeit. Ich versuche achtsam zu sein, auf mich, die Umgebung, andere Menschen. Ich überlege, wo ich mich engagieren könnte, für meine Überzeugungen eintreten und Menschen helfen kann.
Ich versuche meinen Körper nicht danach zu beurteilen wie er aussieht, wie hässlich, fett, abartig ich ihn finde, sondern, ihn danach zu beurteilen, was er kann.
Was mir alles möglich ist, was mir mein Körper alles zur Verfügung stellt und jeden Tag leistet.
Dieser leichte Anflug von Hoffnung und Positivität ist vielleicht in einer halben Stunde schon wieder verschwunden, das passiert oft.
Aber ich versuche ihn zu nutzen, anstatt ihn verstreichen zu lassen.
Damit ich irgendwann vielleicht ein Leben habe, in dem ich lebe und nicht nur existiere.
Damit ich eines Tages vielleicht sagen kann, dass ich glücklich bin.
Sonntag, 7. Juni 2015
Ein guter Tag zum Fliegen
Der Tag war erstaunlich gut.
Unten gibt es Bier.
Nach oben.
Mit Wodkaflasche in der Hand vor der Übertragung des Tote Hosen Konzerts tanzen.
Beim Anblick des eigenen Schattens am liebsten kotzen und heulen gleichzeitig wollen.
Immer wieder auf Klingen fallen upps
Geldscheine zusammenrollen
Wein aus dem Zahnputzbecher schmeckt nicht anders, als aus einem Weinglas, lässt einen nur noch erbärmlicher fühlen.
Wieder auf scharfkantige Sachen und ins Feuer fallen hoppsala
Weiter tanzen
Tausende Erinnerungen
Dies ist kein Leben, das ist der Tod.
Unten gibt es Bier.
Nach oben.
Mit Wodkaflasche in der Hand vor der Übertragung des Tote Hosen Konzerts tanzen.
Beim Anblick des eigenen Schattens am liebsten kotzen und heulen gleichzeitig wollen.
Immer wieder auf Klingen fallen upps
Geldscheine zusammenrollen
Wein aus dem Zahnputzbecher schmeckt nicht anders, als aus einem Weinglas, lässt einen nur noch erbärmlicher fühlen.
Wieder auf scharfkantige Sachen und ins Feuer fallen hoppsala
Weiter tanzen
Tausende Erinnerungen
Dies ist kein Leben, das ist der Tod.
Freitag, 5. Juni 2015
Und ich trink nicht zum Genuss, nein nur der Schnaps vertreibt die Schmerzen
Zum X-ten mal öffne ich den "neuen Post verfassen" Tab, schließe ich wieder, öffne ihn wieder und so weiter.
Denn ich möchte etwas schreiben, dem in mir Worte geben.
Doch ich finde keine.
Und ich weiß, ich wiederhole mich.
Und damit, dass ich mich wiederhole, wiederhole ich mich auch. Ich weiß.
Total bescheuert.
Mein ganzes Leben kommt mir so vor, als würde sich alles einfach nur immer und immer wieder wiederholen.
Erinnerungen überfluten mich.
Worte, Gerüche, Lieder, alles erinnert mich an Dinge, an die ich mich nicht erinnern will.
Vermutlich übertreibe ich, bin überempfindlich, zu sensibel und emotional, einfach nicht geschaffen für die Welt, die Menschen, das Leben.
Denn ich komme mir so erbärmlich vor und bin mir so peinlich, wenn ich sehe, wie Menschen um ihr Leben kämpfen, überall.
Ob Monsun, Tsunami, Schiffunglück, Erdbeben, Hungersnot, Bombenanschläge, Krankheit.
Überall sind Menschen, die so froh wären, einfach nur hier zu leben, Nahrung und ein Dach über dem Kopf zu haben.
Was, wenn ich einfach nur zu feige bin mich dem Leben zu stellen?
Eine unfähige, dumme, dicke Versagerin. Ende.
Denn ich möchte etwas schreiben, dem in mir Worte geben.
Doch ich finde keine.
Und ich weiß, ich wiederhole mich.
Und damit, dass ich mich wiederhole, wiederhole ich mich auch. Ich weiß.
Total bescheuert.
Mein ganzes Leben kommt mir so vor, als würde sich alles einfach nur immer und immer wieder wiederholen.
Erinnerungen überfluten mich.
Worte, Gerüche, Lieder, alles erinnert mich an Dinge, an die ich mich nicht erinnern will.
Vermutlich übertreibe ich, bin überempfindlich, zu sensibel und emotional, einfach nicht geschaffen für die Welt, die Menschen, das Leben.
Denn ich komme mir so erbärmlich vor und bin mir so peinlich, wenn ich sehe, wie Menschen um ihr Leben kämpfen, überall.
Ob Monsun, Tsunami, Schiffunglück, Erdbeben, Hungersnot, Bombenanschläge, Krankheit.
Überall sind Menschen, die so froh wären, einfach nur hier zu leben, Nahrung und ein Dach über dem Kopf zu haben.
Was, wenn ich einfach nur zu feige bin mich dem Leben zu stellen?
Eine unfähige, dumme, dicke Versagerin. Ende.
Mittwoch, 3. Juni 2015
The world is too full to talk about
Meine Worte bleiben in der Kehle stecken
Möchte sie aufschneiden,
um die Worte zu entlassen
um mich zu befreien
von diesem Leben
Irgendwann gibt es kein Gut mehr, ist jeder Tag gestückt mit Todessehnsucht und Schmerz.
Es macht ja auch keinen Unterschied, wie der Tag ist.
Denn der Tod ist längst das einzige Ziel geworden.
Alles tut weh. Es soll aufhören. Ich bin hier fremd.
Möchte sie aufschneiden,
um die Worte zu entlassen
um mich zu befreien
von diesem Leben
Irgendwann gibt es kein Gut mehr, ist jeder Tag gestückt mit Todessehnsucht und Schmerz.
Es macht ja auch keinen Unterschied, wie der Tag ist.
Denn der Tod ist längst das einzige Ziel geworden.
Alles tut weh. Es soll aufhören. Ich bin hier fremd.
Mittwoch, 27. Mai 2015
This sadness is so powerful, that it sometimes pains me knowing how much I can feel of it. It pains me because I know it’s never going to go away, it’s never going to dissapear.
Mein Verstand ist benebelt.
Wie ein Zombie schlendere ich durch die Welt.
Nicht wirklich tot. Nicht wirklich lebendig.
Verliere die Worte um zu beschreiben, warum ich so bin, wie ich bin und warum alles so ist, wie es ist.
Vielleicht gab es dafür nie Worte, die ausreichen würden, vielleicht auch einfach nur keinen Grund.
Und manchmal stimme ich den Leuten zu, die mir sagen ich solle mich einfach zusammenreißen, den Arsch hochbekommen, aufhören so viel zu denken.
Doch wie stelle ich das Denken ab? Wie kriege ich hin, dass mein Kopf nicht über jede noch so kleine Sache nachdenkt und tausend mögliche Entwicklungen parat hält.
Die Welt ist zu hell und zu laut für mich.
Möchte ein tiefes Loch graben und mich reinlegen, selbst die Erde wieder draufschaufeln.
Nach einem Regenschauer sieht man nicht mehr, dass da überhaupt ein Loch war.
Nach einem Regenschauer bin ich vergessen.
10 Jahre bist du nun schon weg, ich vermisse dich immer noch.
Wenig hat sich verändert.
4 Tage nur noch, um zu verschwinden, bevor die Zahl sich schon wieder ändert..
Wie ein Zombie schlendere ich durch die Welt.
Nicht wirklich tot. Nicht wirklich lebendig.
Verliere die Worte um zu beschreiben, warum ich so bin, wie ich bin und warum alles so ist, wie es ist.
Vielleicht gab es dafür nie Worte, die ausreichen würden, vielleicht auch einfach nur keinen Grund.
Und manchmal stimme ich den Leuten zu, die mir sagen ich solle mich einfach zusammenreißen, den Arsch hochbekommen, aufhören so viel zu denken.
Doch wie stelle ich das Denken ab? Wie kriege ich hin, dass mein Kopf nicht über jede noch so kleine Sache nachdenkt und tausend mögliche Entwicklungen parat hält.
Die Welt ist zu hell und zu laut für mich.
Möchte ein tiefes Loch graben und mich reinlegen, selbst die Erde wieder draufschaufeln.
Nach einem Regenschauer sieht man nicht mehr, dass da überhaupt ein Loch war.
Nach einem Regenschauer bin ich vergessen.
10 Jahre bist du nun schon weg, ich vermisse dich immer noch.
Wenig hat sich verändert.
4 Tage nur noch, um zu verschwinden, bevor die Zahl sich schon wieder ändert..
Samstag, 23. Mai 2015
Um Dämonen zu vertreiben will ich nüchtern für dich bleiben
Schon 2 Stunden nach dem Aufstehen habe ich die Schnauze voll vom Tag, vom Leben.
Denn du zeigst mir jeden Tag auf's Neue, dass es okay ist, dass es alltäglich ist, mir weh zu tun.
Gleich geht es auf einen Geburtstag und auch davon habe ich schon genug.
Ich erinnere mich noch sehr genau an den selben Geburtstag, nur halt vor einem Jahr.
Das Getuschel und die Blicke. Pst, die Shelley hat ganz schön viel abgenommen, ist sie magersüchtig?
Egal wie leise du flüsterst, ich höre dich. Schließlich lebe ich in der Stille, da ist jeder Ton ohrenbetäubend laut.
Das ist nun ein Jahr und einige Kilos her. Keine Ahnung wie ich reagieren werde, wenn auch nur einer irgendwas zu meinem Körper sagt. Sie sollen ihn einfach alle ignorieren, er ist gar nicht da.
Auch wenn er wieder viel zu groß ist, um übersehen zu werden
Und ich werfe eine Münze, ob ich mir nach der Dusche auch noch ein bisschen selbst weh tun darf, einfach nur damit dieses ganze Leben ein wenig erträglicher wird.
Denn niemand kann mir mehr weh tun, als ich selbst. Nie wieder.
Danach werde ich dann in Klamotten steigen, die mir zwar gefallen, in denen ich mir aber nicht gefalle.
Unter ihnen wird die Wahrheit liegen, gut verborgen.
Diese Gefühle müssen endlich aufhören, anstatt stärker zu werden. Ich weiß, dass sie keinen Sinn machen und nur Probleme bereiten. Mein Herz ist ein verdammter Vollidiot.
Denn du zeigst mir jeden Tag auf's Neue, dass es okay ist, dass es alltäglich ist, mir weh zu tun.
Gleich geht es auf einen Geburtstag und auch davon habe ich schon genug.
Ich erinnere mich noch sehr genau an den selben Geburtstag, nur halt vor einem Jahr.
Das Getuschel und die Blicke. Pst, die Shelley hat ganz schön viel abgenommen, ist sie magersüchtig?
Egal wie leise du flüsterst, ich höre dich. Schließlich lebe ich in der Stille, da ist jeder Ton ohrenbetäubend laut.
Das ist nun ein Jahr und einige Kilos her. Keine Ahnung wie ich reagieren werde, wenn auch nur einer irgendwas zu meinem Körper sagt. Sie sollen ihn einfach alle ignorieren, er ist gar nicht da.
Auch wenn er wieder viel zu groß ist, um übersehen zu werden
Und ich werfe eine Münze, ob ich mir nach der Dusche auch noch ein bisschen selbst weh tun darf, einfach nur damit dieses ganze Leben ein wenig erträglicher wird.
Denn niemand kann mir mehr weh tun, als ich selbst. Nie wieder.
Danach werde ich dann in Klamotten steigen, die mir zwar gefallen, in denen ich mir aber nicht gefalle.
Unter ihnen wird die Wahrheit liegen, gut verborgen.
Diese Gefühle müssen endlich aufhören, anstatt stärker zu werden. Ich weiß, dass sie keinen Sinn machen und nur Probleme bereiten. Mein Herz ist ein verdammter Vollidiot.
Donnerstag, 21. Mai 2015
I wondered if I'd ever feel completely human again
Stetig formen sich Sätze in meinem Kopf.
Doch ich frage mich, ob sie auf den Blog passen, ob sie in die "Öffentlichkeit" passen, ob sie auf diese verdammte Welt passen.
Oder ob sie genauso unpassend sind wie Ich.
Viele landen nicht mal in meinem Buch der stillen Worte, denn ich möchte sie nicht schwarz auf weiß sehen.
Möchte am Liebsten vergessen.
Alles und jeden einfach nur vergessen.
Doch ich frage mich, ob sie auf den Blog passen, ob sie in die "Öffentlichkeit" passen, ob sie auf diese verdammte Welt passen.
Oder ob sie genauso unpassend sind wie Ich.
Viele landen nicht mal in meinem Buch der stillen Worte, denn ich möchte sie nicht schwarz auf weiß sehen.
Möchte am Liebsten vergessen.
Alles und jeden einfach nur vergessen.
Montag, 18. Mai 2015
Sackgasse ohne Wendemöglichkeit
Keine Ahnung wieso, aber ich bin so dumm und falle wieder zurück in uralte Verhaltensweisen, die ich schon längst abgelegt hatte.
Und jetzt würde ich mir am Liebsten die ganze Haut öffnen, weil es minimal über x ist und deshalb alles so unrein ist, so ungenau, so unpassend. So wie ich
Also schleicht sich direkt der nächste Dämon ein.
Wenn du doch sowieso schon über x bist, dann ist das jetzt eh sinnlos, fehlgeschlagen. Also kannst du dir ruhig auch noch Alkohol genehmigen, das macht dann auch nichts mehr aus. Und die Wirkung kannst du gebrauchen, dass weißt du genauso gut wie ich.
Manchmal möchte ich die Monster anschreien, die in meinem Kopf und meinem Herzen wohnen, aber dann fällt mir ein, dass das ziemlich verrückt klingen würde und ich das niemals jemandem erklären könnte, falls jemals es mitbekommt.
Merke doch schon viel zu oft, wie andersartig meine Gedanken und Verhalten sind. und da wundert ihr euch, dass ich nicht mehr mit euch rede??
Irgendwann nehme ich mein Herz aus meinem schmerzenden Brustkorb und schneide den Teil raus, der dir gehört.
Damit es dir nicht im Weg steht, damit es mir nicht im Weg steht, damit es uns nicht im Weg steht.
Hat irgendwas noch Sinn und seine Berechtigung?
Und jetzt würde ich mir am Liebsten die ganze Haut öffnen, weil es minimal über x ist und deshalb alles so unrein ist, so ungenau, so unpassend. So wie ich
Also schleicht sich direkt der nächste Dämon ein.
Wenn du doch sowieso schon über x bist, dann ist das jetzt eh sinnlos, fehlgeschlagen. Also kannst du dir ruhig auch noch Alkohol genehmigen, das macht dann auch nichts mehr aus. Und die Wirkung kannst du gebrauchen, dass weißt du genauso gut wie ich.
Manchmal möchte ich die Monster anschreien, die in meinem Kopf und meinem Herzen wohnen, aber dann fällt mir ein, dass das ziemlich verrückt klingen würde und ich das niemals jemandem erklären könnte, falls jemals es mitbekommt.
Merke doch schon viel zu oft, wie andersartig meine Gedanken und Verhalten sind. und da wundert ihr euch, dass ich nicht mehr mit euch rede??
Irgendwann nehme ich mein Herz aus meinem schmerzenden Brustkorb und schneide den Teil raus, der dir gehört.
Damit es dir nicht im Weg steht, damit es mir nicht im Weg steht, damit es uns nicht im Weg steht.
Hat irgendwas noch Sinn und seine Berechtigung?
Freitag, 15. Mai 2015
I want to keep smashing myself until I am whole
Ich verachte mein Gehirn dafür, dass immer erst etwas passieren muss, damit es einen normalen, gesunden Gedanken fassen kann.
Gerade würde ich nirgendwo lieber sein, als an deinem Bett.
Deine Hand halten.
Dir über's Haar streichen.
Die Einsamkeit einfach ein wenig verringern.
Aber ich kann nichts machen, außer dich in Gedanken zu halten und dir Worte zu schicken.
Die Angst ist so groß, so unendlich riesig in diesem tiefschwarzen Raum.
Doch ich kann nicht tun, was ich üblicherweise mache, wenn die Angst droht mich zu fressen.
Das wäre so unpassend und schrecklich, dafür würde ich mich noch mehr verachten als jetzt.
Meine Gedanken springen.
Meine Stimmung springt.
Ich würde am liebsten mit springen.
Gerade würde ich nirgendwo lieber sein, als an deinem Bett.
Deine Hand halten.
Dir über's Haar streichen.
Die Einsamkeit einfach ein wenig verringern.
Aber ich kann nichts machen, außer dich in Gedanken zu halten und dir Worte zu schicken.
Die Angst ist so groß, so unendlich riesig in diesem tiefschwarzen Raum.
Doch ich kann nicht tun, was ich üblicherweise mache, wenn die Angst droht mich zu fressen.
Das wäre so unpassend und schrecklich, dafür würde ich mich noch mehr verachten als jetzt.
Meine Gedanken springen.
Meine Stimmung springt.
Ich würde am liebsten mit springen.
Dienstag, 12. Mai 2015
I'm ready
Jede Beerdigung ist anders, speziell zugeschnitten auf die jeweilige Person. Andere Kerzen, Blumen, Gäste, Lieder, Geschichten.
Und doch ist jede Beerdigung auch gleich. Friedhof, Stille, Grab, Tränen, Trauer, Tod.
Unweigerlich spielt sich ein Film in meinem Kopf ab, wie meine Beerdigung wohl aussehen mag.
Ein Lächeln der Erleichterung liegt kurzweilig auf meinem Gesicht.
Und doch ist jede Beerdigung auch gleich. Friedhof, Stille, Grab, Tränen, Trauer, Tod.
Unweigerlich spielt sich ein Film in meinem Kopf ab, wie meine Beerdigung wohl aussehen mag.
Ein Lächeln der Erleichterung liegt kurzweilig auf meinem Gesicht.
Donnerstag, 30. April 2015
Mittwoch, 22. April 2015
It doesn't even matter
Wenn es nicht diesen kleinen Sonnenschein gäbe, der mit einem strahlenden Lächeln und offenen Armen auf mich zu rennt, wenn ich ihn vom Kindergarten abhole und mich erstmal ganz fest an sich drückt und schließlich seine Hand um meinen Zeigefinger zu schließen und mit mir spielen zu gehen, dann würde ich vermutlich nie wieder mein Bett verlassen außer vielleicht um neuen Kram zu besorgen
Möchte die Vergangenheit abspülen können, einfach wegwischen. Ein bisschen Spüli drauf, mit nem Schwamm drüber schrubben und schon glänzt alles wieder.
Doch das Einzige, was ich den Abfluss hinunter spüle sind diverse Teile des Körpers, den ich zwar bewohne, der mir aber nicht gehört.
Finde seit Wochen kaum noch Schlaf, 2-3 Stunden vielleicht und eigentlich könnte man in dieser vielen Zeit so viel Sinnvolles, Wertvolles und Wichtiges tun. Aber ich sitze/liege nur da, starre ins Nichts, drifte ab und verlaufe mich zwischen den Zeiten.
Sinnlos, Wertlos, Unwichtig = Ich
Il y a seulement une solution
Möchte die Vergangenheit abspülen können, einfach wegwischen. Ein bisschen Spüli drauf, mit nem Schwamm drüber schrubben und schon glänzt alles wieder.
Doch das Einzige, was ich den Abfluss hinunter spüle sind diverse Teile des Körpers, den ich zwar bewohne, der mir aber nicht gehört.
Finde seit Wochen kaum noch Schlaf, 2-3 Stunden vielleicht und eigentlich könnte man in dieser vielen Zeit so viel Sinnvolles, Wertvolles und Wichtiges tun. Aber ich sitze/liege nur da, starre ins Nichts, drifte ab und verlaufe mich zwischen den Zeiten.
Sinnlos, Wertlos, Unwichtig = Ich
Il y a seulement une solution
Dienstag, 14. April 2015
Was fehlt, wenn ich verschwunden bin?
Angst, Verwirrung, Dunkelheit, Impulsivität. Mehr nicht
keine gute Mischung
keine gute Mischung
Donnerstag, 9. April 2015
Die Nächte sind zu dunkel, um einzuschlafen
Momentan lese ich so viel, wie schon lange nicht mehr. Vielleicht liegt es daran, dass ich meine Worte verloren habe, denn jedes Wort das ich schreibe klingt falsch, nicht richtig. Ja, jede Umschreibung bedarf förmlich einer Erklärung und das führt dann in endlose Weiten.
Also schütte ich mein Hirn zu mit fremden Worten, verriegle die Tür zu meinem Wortzentrum und sitze nur mit den immer gleichen Gedanken da.
Die ständige Verwirrtheit macht alles nur noch komplizierter und ich habe keine Ahnung, wie ich sie jemals loswerden kann noch mit wem ich jemals darüber reden könnte.
Manchmal hab ich das Bedürfnis all diese dunklen Sachen aus meinem Körper zu spülen. Doch egal was ich, auf welche Art auch immer, in meinen Körper rein oder aus meinem Körper raus lasse, nichts vermag irgendetwas zu ändern, zumindest nicht auf Dauer und ohne Probleme zu bereiten..
Dieses Haus ist gefüllt mit Schwierigkeiten der Nahrungsaufnahme, Chaos, Wut, erhobene Hände, laute Worte, unterschwellige Streitereien, vergangenen Geschehnissen und Vergessen.
Jeder Tag erschwert die Lage und meine Sauerstoffflasche wird langsam aber sicher leer, ich ertrinke in der Dunkelheit.
In nicht mehr all zu ferner Zukunft soll ein neuer Lebensabschnitt anfangen, ein neuer Schritt Richtung Zukunft, denn scheinbar hat noch niemand begriffen, dass ich keine Zukunft will. Schon genug Vergangenheit und Gegenwart habe um dem Leben überdrüssig zu sein.
Also schütte ich mein Hirn zu mit fremden Worten, verriegle die Tür zu meinem Wortzentrum und sitze nur mit den immer gleichen Gedanken da.
Die ständige Verwirrtheit macht alles nur noch komplizierter und ich habe keine Ahnung, wie ich sie jemals loswerden kann noch mit wem ich jemals darüber reden könnte.
Manchmal hab ich das Bedürfnis all diese dunklen Sachen aus meinem Körper zu spülen. Doch egal was ich, auf welche Art auch immer, in meinen Körper rein oder aus meinem Körper raus lasse, nichts vermag irgendetwas zu ändern, zumindest nicht auf Dauer und ohne Probleme zu bereiten..
Dieses Haus ist gefüllt mit Schwierigkeiten der Nahrungsaufnahme, Chaos, Wut, erhobene Hände, laute Worte, unterschwellige Streitereien, vergangenen Geschehnissen und Vergessen.
Jeder Tag erschwert die Lage und meine Sauerstoffflasche wird langsam aber sicher leer, ich ertrinke in der Dunkelheit.
In nicht mehr all zu ferner Zukunft soll ein neuer Lebensabschnitt anfangen, ein neuer Schritt Richtung Zukunft, denn scheinbar hat noch niemand begriffen, dass ich keine Zukunft will. Schon genug Vergangenheit und Gegenwart habe um dem Leben überdrüssig zu sein.
Sonntag, 29. März 2015
Nothing else matters
Nun bin ich wieder zurück in diesem Geisterhaus, dessen Wände mit Erinnerungen zugekleistert sind.
Draußen regnet es, wie schon lange nicht mehr. Irgendwie passt das ganz gut.
In mir ist nichts als Schmerz. Alles tut weh.
Bei N. war es schön, da war Licht und Wärme. Dass ich dort wieder zurück in die knochigen Hände der Essie gefallen bin macht es nicht weniger gut, macht die Zeit bei ihr nicht kaputt. Das war es alle mal wert.
Am Liebsten würde ich mich für Jahre im Bett verkriechen, unter der Decke verstecken und die Welt und ihre Dunkelheit vergessen.
Nein, das ist eigentlich gelogen.
Am Liebsten würde ich nie wieder aufstehen müssen. Nie wieder spüren, wie sich mein Brustkorb sinnlos hebt und senkt.
Meine Existenz ist unerträglich.
Wenn ich daran denke, dass es morgen für knapp 10 Tage mit meiner Familie in den Urlaub geht, dann möchte ich im Erdboden versinken. Ein Loch finden und nie wieder auftauchen, für immer verschwinden um all das nicht mehr erleben zu müssen.
Draußen regnet es, wie schon lange nicht mehr. Irgendwie passt das ganz gut.
In mir ist nichts als Schmerz. Alles tut weh.
Bei N. war es schön, da war Licht und Wärme. Dass ich dort wieder zurück in die knochigen Hände der Essie gefallen bin macht es nicht weniger gut, macht die Zeit bei ihr nicht kaputt. Das war es alle mal wert.
Am Liebsten würde ich mich für Jahre im Bett verkriechen, unter der Decke verstecken und die Welt und ihre Dunkelheit vergessen.
Nein, das ist eigentlich gelogen.
Am Liebsten würde ich nie wieder aufstehen müssen. Nie wieder spüren, wie sich mein Brustkorb sinnlos hebt und senkt.
Meine Existenz ist unerträglich.
Wenn ich daran denke, dass es morgen für knapp 10 Tage mit meiner Familie in den Urlaub geht, dann möchte ich im Erdboden versinken. Ein Loch finden und nie wieder auftauchen, für immer verschwinden um all das nicht mehr erleben zu müssen.
Mittwoch, 18. März 2015
Die Seele ist verkauft, das Leben ist versaut
So ungefähr sah meine letzte Nacht aus, zumindest ein Teil davon.
Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Alles überflutet mich und lässt mich gleichzeitig kalt.
Verzeiht bitte die lange Abstinenz, mir fehlten und fehlen die Worte. Es kommt nur noch sinnfreier Müll.
Ein Lichtblick: Am Freitag fahre ich Bahn um endlich wieder N. in die Arme schließen zu können und die Dunkelheit mit ihr für ein paar Tage kleiner zu machen.
Abonnieren
Posts (Atom)
