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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.

Dienstag, 10. Januar 2017

Überleben ist die langsamste Art Selbstmord zu begehen

Ich fliege gerade ein bisschen durch die Welt und bin soo high, dass mein Leben nahezu erträglich ist und die Probleme lösbar scheinen.

#highseinheißtfreisein

Freitag, 6. Januar 2017

Hello, it's me

Ja, mich gibt es auch noch. Keine Ahnung, ob noch irgendjemand hier liest.
Der letzte Post ist schon viel zu lange her und der letzte vernünftige Post noch viel länger.
Es ist so viel passiert, so unendlich viel. Einiges Gutes, sehr viel mehr Schlechtes.
Momentan habe ich Ferien von meiner Ausbildung und für die Arbeit bin ich krankgeschrieben, grippaler Infekt, so dass ich vermutlich in der Zeit die mir noch bleibt vielleicht noch einen vernünftigen, vermutlich ellenlangen, Post verfassen werde, der so ein bisschen beleuchtet, was in den letzten Wochen und Monaten so in meinem Leben passiert ist, falls das überhaupt noch irgendwen interessiert.

Ich weiß nicht so recht, wohin mit diesem Blog, was ich mit ihm anstellen soll, wie es mit ihm weiter geht. Und genauso geht es mit mir meinem Leben. Wohin damit?

Ich sollte versuchen etwas Schlaf zu bekommen. Ihr werdet von mir hören, bald.

Montag, 25. Juli 2016

Bald kommt nochmal ein "vernünftiger" Post und ich werde auch auf die Kommentare antworten, versprochen.
Gerade will ich einfach nur festhalten, dass heute ein ganz okayer bis guter Tag war und ich morgen zweimal verabredet bin, unerwartet von jemand unerwartetem zum Kino eingeladen worden bin, was mich sehr gefreut hat.
Ich versuche gerade einfach Sachen für die Zukunft zu planen (N <3), die mich dann bis dahin durchhalten lassen und dann immer so weiter, bis ich vielleicht irgendwann keinen Grund mehr brauche, um durchzuhalten.

Donnerstag, 14. Juli 2016

We are less than something but more than nothing

Der Alkohol brennt in der Kehle und trotzdem wird er weiter getrunken und wenn die Flasche leer ist wird halt die Nächste aufgemacht.
Ich würde so gerne Ordnung in meinen Lebenswohnsitz und mein Leben generell schaffen, aufräumen, putzen und diese Ordnung dann auch behalten. Einen Zeitplan, einen Lebensplan haben.
Würde so gerne nochmal was vernünftiges auf Papier bringen, nochmal etwas malen, irgendwas mit Substanz machen. Nicht mit Substanzen haha
Viel zu oft suche ich die Wärme, die du mir gegeben hast in fremden Armen, in bekannten Armen, in Substanzen, in Zerstörung.
Ich suche irgendein Gefühl, das besser zu ertragen ist als das hier.
Ich versuche zu verdrängen, wie fett ich geworden bin.
Ich versuche zu verdrängen, wie bald die Schule anfängt, nach so vielen Jahre ohne Schule.
Ich versuche zu verdrängen, wie armselig ich geworden bin.
Ich versuche zu verdrängen, welche Signale mir mein Körper gibt.
Ich versuche zu verdrängen.
Und irgendwie habe ich das Gefühl ich mache Nichts so ganz, nichts so, dass es wirklich schlimm ist.
Ja, Drogen, aber nicht so schlimm, dass ich klaue und auf der Straße wohne.
Ja, Essstörung, aber nicht so schlimm, dass man Knochen sieht und ich sondiert werden muss.
Ja, Selbstmordversuche, aber nicht so schlimm, dass ich monatelang im Koma liege.
Ja, Selbstverletzung, aber nicht so schlimm, dass ich Bluttransfusionen brauche.
Trotz all der Dunkelheit und so funktioniere ich doch noch und halte eine Fassade aufrecht, so dass nicht mal jemand mitbekommt, wenn ich im Krankenhaus lande.
Und ich fühle mich so schrecklich, dass ich überhaupt so denke, weil ich weiß, wie schrecklich und ekelig und fies diese Gedanken sind und niemand wünscht sich krank zu sein oder noch kranker zu sein.
Und ich kann verstehen, dass mich niemand mehr aushält und sich Menschen von mir abwenden, weil ich so grässlich und unerträglich geworden bin.
Da ist es dann doch um Einiges leichter, einfach in fremden Betten zu liegen, bei Leuten, die vielleicht noch nicht mal deinen richtigen Namen kennen, einfach nur um sich irgendwie weniger allein, abstoßend und irgendwie nützlich zu fühlen.
Wenn man sich nackt macht, kann einen niemand mehr entblößen.
Irgendwas ist da zwischen uns, irgendwie knistert es komisch und immer wieder gibt es so seltsame Momente und ich habe ein bisschen Schiss, wo das noch hin führt.
Außerdem fällt mir gerade auf, dass ich vielleicht anfangen sollte irgendwie Initialien zu verwenden, wenn irgendwer dem ganzen Durcheinander noch folgen soll, vorausgesetzt irgendjemand liest sich den ganzen Mist überhaupt noch durch.
Ich habe jegliche Struktur verloren, aber immerhin doch noch ein paar Prinzipien.
Vielleicht sollte ich damit beginnen, wieder mal zu früheren Zeiten zu versuchen zu schlafen, wann ich dann wirklich einschlafe ist nochmal ein ganz anderer Punkt..

Montag, 27. Juni 2016