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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.

Sonntag, 29. März 2015

Nothing else matters

Nun bin ich wieder zurück in diesem Geisterhaus, dessen Wände mit Erinnerungen zugekleistert sind.
Draußen regnet es, wie schon lange nicht mehr. Irgendwie passt das ganz gut.
In mir ist nichts als Schmerz. Alles tut weh.
Bei N. war es schön, da war Licht und Wärme. Dass ich dort wieder zurück in die knochigen Hände der Essie gefallen bin macht es nicht weniger gut, macht die Zeit bei ihr nicht kaputt. Das war es alle mal wert.
Am Liebsten würde ich mich für Jahre im Bett verkriechen, unter der Decke verstecken und die Welt und ihre Dunkelheit vergessen.
Nein, das ist eigentlich gelogen.
Am Liebsten würde ich nie wieder aufstehen müssen. Nie wieder spüren, wie sich mein Brustkorb sinnlos hebt und senkt.
Meine Existenz ist unerträglich.

Wenn ich daran denke, dass es morgen für knapp 10 Tage mit meiner Familie in den Urlaub geht, dann möchte ich im Erdboden versinken. Ein Loch finden und nie wieder auftauchen, für immer verschwinden um all das nicht mehr erleben zu müssen.

Mittwoch, 18. März 2015

Die Seele ist verkauft, das Leben ist versaut

Tunke meine Finger ein und bedecke die ganze Fläche meiner erbärmlichen Existenz mit der körpereigenen Farbe. Erinnert ein bisschen an den Kindergarten, wenn man mit Fingerfarben malt. Immer und immer wieder muss ich neue Farbe aufnehmen um mich zu beschmieren weil ich viel zu viel bin und doch nie genug Als dann endlich alles rot ist eine Signalfarbe liege ich am Boden weil ich das Bett nicht verdient habe und bin wach weil ich den Schlaf nicht wert bin müssen noch mehr Muster in meinen Körper geschnitzt werden. 

So ungefähr sah meine letzte Nacht aus,  zumindest ein Teil davon.
Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Alles überflutet mich und lässt mich gleichzeitig kalt.
Verzeiht bitte die lange Abstinenz, mir fehlten und fehlen die Worte. Es kommt nur noch sinnfreier Müll.

Ein Lichtblick: Am Freitag fahre ich Bahn um endlich wieder N. in die Arme schließen zu können und die Dunkelheit mit ihr für ein paar Tage kleiner zu machen.