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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.

Freitag, 29. August 2014

Du sagst kein Wort, doch viel viel mehr

Eine kleine Unachtsamkeit reicht aus,
um den Druck wieder ins Unermessliche zu treiben.
Rauch strömt aus meinem Körper,
ich wünschte,
die Gedanken,
würden mit ihm gehen.
Momentan,
ist alles,
sehr unwirklich,
trotzdem schmerzlich nah.

Ich glaube ich habe mich komplett verloren.

Mittwoch, 13. August 2014

It is awful to want to go away and to want to go nowhere.

Nüchtern zu sein ist sehr komisch.
Irgendwie fehlen mir die Worte.
Alles ist schwer, aber nicht mehr vernebelt.
Ob das besser ist, weiß ich nicht.
Dadurch wird das Alles nur noch realer. Noch naher. Noch schmerzhafter.
Ob ich diese Nacht noch etwas trinken werde, steht in den Sternen.
Ich verabscheue mich so für das, was ich geworden bin.

Montag, 11. August 2014

In der Nacht war'n wir blauer als die Farbe selbst

Ich weiß nicht, was die verschwomme Sicht und die wackeligen Knie mir geben, warum ich immer wieder den Halt an der Flasche suche, warum ich immer wieder tue, was mir schädigt, warum ich tue, was ich nie tun wollte.
Niemals wollte ich anfangen Alkohol zu trinken, weiß ich doch zu gut, was er anrichten kann.
Doch ich wollte auch nie 14, geschweige denn 18 werden.
Volltrunken taumle ich in den Garten. Nach dem Nippen an der Flasche drehe ich mich, bis mir noch schwindeliger wird. Lächle viel zu breit, damit ich nicht anfange, zu weinen.
Irgendwann liege ich dann auf dem Rasen und weiß nicht, ob weil ich mich fallen gelassen habe oder weil meine Beine aufgegeben haben.
Zwischen Gras, Löwenzahn, Gänseblumen und Disteln liege ich und finde immer noch keinen Sinn in meiner Existenz.
Plötzlich blitzt eine Erinnerung auf, aus meiner Kindheit. Ich trat barfuß in eine Distel und heulte Rotz und Wasser, komisch, dass solche Kleinigkeiten solche Gefühle auslösten, aber ich sonst wie eingefroren war.
Nun wälze ich mich in den Disteln, packe tausende Male absichtlich in die Dornen, nur um etwas zu fühlen. Doch da ist nichts.

Mein Körper fühlt sich in diesem Zustand unglaublich unwirklich an. Mein Kopf dagegen ist aktiv. So viele Gedanken. Viele, derer ich mich schäme.

Der Sinn ist schon lange abhanden gekommen.

Sonntag, 10. August 2014

If you ever figure me out, please teach me who I am.

Deine Lügen
brennen mehr
als der Alkohol
im meinem Rachen.

Das erwerbliche Hochgefühl
ist für die tägliche Nutzung
leider
zu teuer.

Egal wohin ich gehe, egal wie sehr ich meinen Körper verändere, egal was ich tue, die Vergangenheit klebt für immer an mir und ich kriege sie nicht abgewachsen. Weder von meinem Körper, noch aus meinem Kopf.

Mir ist unklar, wie man mit seiner Vergangenheit abschließen kann. Wie man ein Leben beginnen kann, dass ohne Selbsthass, Scham, Wut und Todessehnsucht ist.

Maybe life isn't for everyone

Meine Gefühle wechseln minütlich,
bis es irgendwann,
nur noch,
ein wirrer Haufen ist.

Die rasende Wut,
auf dich,
verwandelt sich,
innerhalb von Sekunden,
in unglaubliche Dankbarkeit.
Für deine Aufmerksamkeit.

Meine Gefühle,
laufen Amok.
Niemals,
kann ich mir sicher sein.

Wenn ich an all,
die Menschen denke,
die mein Leben,
verlassen haben,
auf die ein oder andere Weise,
dann merke ich,
dass ich wohl nie,
eine gesunde Beziehung,
zu einem Menschen hatte.

Werde ich das jemals haben?
Werde ich jemals nicht durchdrehen, wenn du dich nicht meldest?
Werde ich jemals nicht blind vor Hass, weil du nicht antwortest, obwohl du online warst?
Werde ich jemals, ohne Menschen auskommen, die mir nicht gut tun?
Werde ich jemals, nicht doch wieder meine Regeln brechen?
Werde ich jemals, Menschen von mir aus verlassen?
Werde ich jemals, stabil sein?

Von all dem Erinnern
und Denken
raucht mein Schädel.
Ich werde ihn,
mit der Flasche Tequila,
löschen.

Freitag, 1. August 2014

No matter how drunk, I never forget it

Die Welt dreht sich viel zu schnell,
während ich die schier endlosen Stufen hochtaumle.
Als das Nasenbluten einsetzt,
fange ich hysterisch an,
zu lachen,
denn genau das,
passiert immer,
in den Filmen.
Mein Leben ist wieder,
zu einer Abwärtsspirale geworden.
Viel zu schnell geht es wieder,
viel zu tief.
Dies wäre der Punkt,
an dem ich endlich wieder,
nach Hilfe rufen sollte.
Doch Hilfe bedeutet,
zugeben,
dass ich versage,
dass ich schwach bin.
Hilfe bedeutet,
reden müssen.
Ich kann das nicht.
Alles.
Meine Kehle,
ist so fest verschnürt,
wie ein Paket.
Das Leben und ich,
sind inkompatibel.