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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.

Dienstag, 30. Juni 2015

Last Resort

Und plötzlich ist alles rot, überall Blut, es läuft unaufhörlich weiter

I'm a mess

Alles versucht

Die Schatten-Monster hängen selbst am helligsten Tag in den Ecken und flüstern böse Worte, Nachts kratzen sie einem den Rücken auf.
Alle Worte hängen in meinem Kopf und bilden einen schreien Pulk verschiedener Stimmen, die mich alle hassen, Menschen, die mich hassen und verachten.
Heute ist alles so präsent, jede harte Berührung, jedes fieses Wort. Die Narben werden mich immer an das erinnern, was passiert ist und ich kann mit diesen Erinnerungen nicht leben, nicht über-leben.

Am seidenen Faden

Draußen ist es heiß, die Menschen gehen schwimmen, laufen in Tops und Shorts rum und ich möchte mich einfach nur verstecken, ein Loch in die Wand schneiden, mich reinsetzen und das Loch wieder verschließen. Niemand wird mich finden.
Und wäre da nicht dieser kleine Junge, der mit einem Grinsen auf mich wartet und mir so viel Liebe schenkt, dann würde ich vermutlich nur in meinem Zimmer sitzen.
Ich möchte aufhören wegzulaufen, aufhören wegzurennen vor mir und dem Leben allgemein. Aber wie sollte ich das jemals können, wenn ich keinen Teil von mir auch nur ansatzweise akzeptieren kann?
Keine Ahnung warum, aber Samstag auf dem Konzert ist ein Schwall neuer Erinnerungen aufgetaucht und alles triggert mich und wirft mich zu Boden und ich ertrage das alles nicht. Ich möchte mich nicht erinnern müssen, nie wieder.
Vielleicht sollte ich eine Kontaktanzeige in der Zeitung aufgeben: Leben abzugeben, bei Interesse bitte melden.
Ich verstehe meinen Körper nicht, wie er funktioniert oder nicht funktioniert, wie er auf Sachen reagiert.
Und in all dem Verschwinden muss ich mich daran erinnern, mindestens 2 Gläser Wasser am Tag zu trinken, dass ich mich nicht durstig sein lassen darf. Denn wenn ich wieder umkippe und Infusionen bekomme bringt mir das herzlich wenig.
Irgendwie widern mich meine Worte an, hängen mir aus den Ohren raus. Mein Gejammer und Pessimismus gehen mir auf den Geist.
Ich möchte alles was zu viel ist abschneiden und auf den Müll werfen, denn dort gehör ich hin.
Die Erde soll sich auf tun und mich schlucken, ein Schandfleck weniger.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Heartless

Ich danke euch für die Anregungen zum letzten Post. Nein, eigentlich danke ich euch für jeden Kommentar und das ihr meinen Mist überhaupt lest, das schaff selbst ich meistens nicht, meine eigenen Worte zu lesen.
Ich bin sehr schlecht darin geworden auf Kommentare zu antworten und dafür möchte ich mich ehrlich entschuldigen. Mir fehlen die Worte und die, die ich besitze, klingen alle nach einem pessimistischen Ekel was ich vermutlich auch bin.
Und natürlich gibt es tausend Sachen, die ich mit dem Geld anstellen könnte, meine Wunschlisten platzen fast vor Büchern, DVDs, CDs und tausend anderer Dinge.
Eigentlich wollte ich schon längst Fotos ausgedruckt und aufgeklebt haben und Patches/Aufnäher für meine Jacke bestellt haben.
Doch es fällt mir so unendlich schwer, für mich selbst Geld auszugeben, das nicht für Selbstzerstörug auf den Kopf gehauen wird.
Denn ich bin es mir nicht wert, weder 20 noch 1 Euro, ich bin mir nichts wert. weniger.

Die letzten Tage habe ich die meiste Zeit damit verbracht zusammengekauert unter der Decke zu liegen, vollkommen bedenkt, nur ein Auge und die Nase schauten raus. Muss ein recht lustiger Anblick gewesen sein. Oder erbärmlich. Vielleicht beides. Ich habe schon oft gelacht vor lauter Erbärmlichkeit in mir, da dachte ich dann ich hätte nun komplett den Verstand verloren. Vielleicht lag ich da richtig.

Der Urlaub steht bald an und ich spiele wieder das altbekannte "Wie viel kann ich schrumpfen bevor der Urlaub beginnt"-Spiel. Und aus Erfahrung weiß ich, dass ich es schaffe x kg an x Tagen zu verlieren, wenn ich y machen.
Manchmal kommt es mir so vor als wäre ich in einem Hamsterrad gefangen, das in Flammen steht.
Verschwommen gefällt mir die Welt eh viel besser und am Boden ist mein Platz.
Urlaub bedeutet schließlich auch 6 Nächte am Stück IM Bett zu schlafen und nicht davor, da ich das Zimmer mit meiner Schwester teilen werde.
Dieses Defizit muss ich vorher natürlich ausgleichen.

Wieder öfter verziehen sich mein Körper und Geist in die Dissoziation und ich kann es ihnen nicht mal übel nehmen, ich würde auch vor mir weglaufen.
Gerade eben war noch ein Satz in meinem Kopf, den ich schreiben wollte, aber ich merke, wie mein Kopf beginnt langsam wieder abzudriften.
Manchmal frage ich mich, ob ich eines Tages für immer wegdrifte, einfach verschwinde und nur noch eine leere Hülle bin.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Du ziehst in immer neue Kriege und es ist doch die selbe Schlacht

Gestern war ein dunkler Tag,
ein Ich-habe-einen-Zusammenbruch-und-möchte-nie-wieder-atmen-müssen-Tag.
Ja und heute?

Heute gabs dann meinen Lohn von letztem Monat bar auf die Hand, weil es weniger ist als üblich und Sie deshalb nicht überweisen wollte.
Auf meinem Konto ist noch der Lohn vom Monat davor und mein Taschengeld von diesem Monat.
Na das Bargeld zumindest könnte ich doch direkt mal ausgeben.
Für große Mengen diverser Substanzen, einen Flug während dessen ich ohne Schirm rausspringe oder eine Waffe.
Vermutlich wird es Ersteres werden, aus Gewohnheit oder Faulheit.
Ich kann mich selbst nicht ertragen.

Samstag, 20. Juni 2015

People suck

Ich hasse, dass ich Sonnenuntergänge nicht mehr vollends genießen kann, weil sie mich an dich erinnern.
Ich hasse, dass bestimmte Serien, Filme, Lieder und Bands weh tun, weil sie mich an bestimmte Menschen erinnern.
Ich hasse, dass manche Orte und Erlebnisse mich an Personen erinnern.
Ich hasse, dass ich das hasse.
Ich hasse mich.

Und ich denke in letzter Zeit immer öfter darüber nach einfach alle Social Media Accounts zu löschen, sowohl von mir als auch die geheimen, mein Äußeres komplett zu verändern, alles zu verbrennen, irgendwo hin auszuwandern und mich dort umzubringen, einfach, weil es dann keinen berührt.

Verdammte Scheiße, ich bin echt nicht für menschlichen Kontakt jeglicher Art geschaffen, weil ich die kleinste Veränderung bemerke, überempfindlich und durchgeknallt bin.


Selbstmedikation gepaart mit regulärer Medikation ist eine schöne Mischung. Ich will nie wieder aufwachen müssen.

Montag, 15. Juni 2015

Unreal

 Heute fühlt sich alles sehr komisch an.
Jeglichen Bezug zur Realität verloren. Aber was ist schon real?
Auf deiner Couch zu sitzen fühlt sich gleichzeitig perfekt und wie der größte Fehler an.
Blurry Visions, not feeling my body.
Keine meiner Handlungen überrascht mich mehr, denn wenn man keine Erwartungen hat, kann man auch nicht enttäuscht werden.
Kann keinen einzigen Gedanken fassen, zu viel fliegt in und um meinen Kopf herum.
Ist das real oder doch nur kranke Vorstellung?! Die Schatten nähern sich, Lachen, alles färbt sich rot.
Möchte mein Herz rausschneiden und auf den Müll schmeißen, wo es hingehört.
Diese verdammten Gefühle bringen mich noch um, lassen mich mich selbst umbringen.

No one can hurt you now

Freitag, 12. Juni 2015

I blame me

Meine irdische Hülle muss wieder kleiner werden.
Ertrage weder die Zahl auf der Waage, meine Kleidergröße noch den Anblick meines Körper.
Und hey, ich hab eh grad nix zu tun, wieso nicht direkt mal die Verkleinerung planen?
Sportplan, Ernährungsplan, Nicht-ernähren-Plan.
Wieder Worte in meine Haut gefräst, frage mich, ob ich jemals denken werde, dass diese Worte nicht zu mir passen.
Möchte nichts mehr fühlen müssen, außer den leeren Magen und die wakeligen Knie.
Kann wählen zwischen Teufel und Belzebub, doch eins von beidem ist nach außen hin schöner.
Mein Inneres wird immer hässlich, dreckig und verrottet bleiben, aber mein Äußeres muss wieder weniger werden, wieder erträglicher.
Irgendwie taumle ich von einem Scheißhaufen in den nächsten, was ein Leben.
Was ein verachtenwertes Wesen ich bin

Montag, 8. Juni 2015

Ade, Ade

Und schon ist all das Positive weg und ich würde mich am Liebsten vom Dach stürzen

Hach, wie schön nicht

The poison leaves bit by bit, not all at once. Be patient. You are healing.

Ich sitze auf meinem Bett, das Fenster ist offen.
Mittlerweile kriege ich es wieder hin, das Fenster zu öffnen und offen zu lassen ohne eine Angstattacke zu bekommen oder mich zu zerschnippeln.
Eine Brise weht durch's Zimmer, Vögel zwitschern, die Sonne scheint, der Himmel ist blau.
Ich schreibe eine Mail an ein Tattoostudio, Frage nach dem Preis für das Motiv und ob sie einen Termin frei hätten.
Ich schreibe neue Dinge, auf meine "Dinge die ich tun möchte bevor ich sterbe"-Liste.
Ich starte ein Programm um Bilder auszudrucken, um damit mein(e) Zimmer zu verschönern.

Nein, es ist nicht alles gut.
Nein, es ist nicht alles leicht und schön und einfach.
Nein, ich kann nicht behaupten, nicht sterben zu wollen.

Aber, ich versuche, auch das zu sehen, was gut läuft oder zumindest besser als noch vor einiger Zeit. Ich versuche achtsam zu sein, auf mich, die Umgebung, andere Menschen. Ich überlege, wo ich mich engagieren könnte, für meine Überzeugungen eintreten und Menschen helfen kann.
Ich versuche meinen Körper nicht danach zu beurteilen wie er aussieht, wie hässlich, fett, abartig ich ihn finde, sondern, ihn danach zu beurteilen, was er kann.
Was mir alles möglich ist, was mir mein Körper alles zur Verfügung stellt und jeden Tag leistet.

Dieser leichte Anflug von Hoffnung und Positivität ist vielleicht in einer halben Stunde schon wieder verschwunden, das passiert oft.
Aber ich versuche ihn zu nutzen, anstatt ihn verstreichen zu lassen.

Damit ich irgendwann vielleicht ein Leben habe, in dem ich lebe und nicht nur existiere.
Damit ich eines Tages vielleicht sagen kann, dass ich glücklich bin.

Sonntag, 7. Juni 2015

Ein guter Tag zum Fliegen

Der Tag war erstaunlich gut.
Unten gibt es Bier.
Nach oben.
Mit Wodkaflasche in der Hand vor der Übertragung des Tote Hosen Konzerts tanzen.
Beim Anblick des eigenen Schattens am liebsten kotzen und heulen gleichzeitig wollen.
Immer wieder auf Klingen fallen upps
Geldscheine zusammenrollen
Wein aus dem Zahnputzbecher schmeckt nicht anders, als aus einem Weinglas, lässt einen nur noch erbärmlicher fühlen.
Wieder auf scharfkantige Sachen und ins Feuer fallen hoppsala
Weiter tanzen
Tausende Erinnerungen 


Dies ist kein Leben, das ist der Tod.

Freitag, 5. Juni 2015

Und ich trink nicht zum Genuss, nein nur der Schnaps vertreibt die Schmerzen

Zum X-ten mal öffne ich den "neuen Post verfassen" Tab, schließe ich wieder, öffne ihn wieder und so weiter.
Denn ich möchte etwas schreiben, dem in mir Worte geben.
Doch ich finde keine.
Und ich weiß, ich wiederhole mich.
Und damit, dass ich mich wiederhole, wiederhole ich mich auch. Ich weiß.
Total bescheuert.
Mein ganzes Leben kommt mir so vor, als würde sich alles einfach nur immer und immer wieder wiederholen.
Erinnerungen überfluten mich.
Worte, Gerüche, Lieder, alles erinnert mich an Dinge, an die ich mich nicht erinnern will.

Vermutlich übertreibe ich, bin überempfindlich, zu sensibel und emotional, einfach nicht geschaffen für die Welt, die Menschen, das Leben.

Denn ich komme mir so erbärmlich vor und bin mir so peinlich, wenn ich sehe, wie Menschen um ihr Leben kämpfen, überall.
Ob Monsun, Tsunami, Schiffunglück, Erdbeben, Hungersnot, Bombenanschläge, Krankheit.
Überall sind Menschen, die so froh wären, einfach nur hier zu leben, Nahrung und ein Dach über dem Kopf zu haben.

Was, wenn ich einfach nur zu feige bin mich dem Leben zu stellen?

Eine unfähige, dumme, dicke Versagerin. Ende.

Mittwoch, 3. Juni 2015

The world is too full to talk about

Meine Worte bleiben in der Kehle stecken
Möchte sie aufschneiden,
um die Worte zu entlassen
um mich zu befreien
von diesem Leben

Irgendwann gibt es kein Gut mehr, ist jeder Tag gestückt mit Todessehnsucht und Schmerz.
Es macht ja auch keinen Unterschied, wie der Tag ist.
Denn der Tod ist längst das einzige Ziel geworden.


Alles tut weh. Es soll aufhören. Ich bin hier fremd.