In meinem Kopf ist ein tierischer Sturm, in meinem Herzen ebenso. Und doch fühle ich gleichzeitig irgendwie nichts, diese endlose Leere.
Egal wie viel Alkohol meinen Körper betritt und wie viel Blut meinen Körper verlässt, alles ist so weit weg, so endlos weit.
Wäre es näher, dann würde ich vermutlich verbrennen. Ich habe keine Ahnung, wie ich es jemals ertragen sollte.
Alles mischt sich zu einem riesigen Klumpel Dreck und selbst das Gute wird ins Negative gezogen.
Ich will das Alles nicht, ich will nichts, endlich das endlose Nichts.
True friends stab you in the front
Informationen
Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.
Sonntag, 30. August 2015
Donnerstag, 20. August 2015
Samstag, 15. August 2015
Photographs
Gleichzeitig ist alles so surreal und viel zu real, erscheint so unmöglich und viel zu nah.
Also versuche ich mir einzureden, dass 4 Liter Wein gar nicht so viel ist, also wenn man's so betrachtet, dass dadurch ein bisschen mehr Ruhe und Gleichgültigkeit über mein Leben in meinen Kopf findet. Auch wenn ich den Tag davor insgesamt nur ein Zehntel getrunken habe, und das ausschließlich in Wasser..
Überall hängen Bilder und ich weiß, rational, dass ich das bin, in verschiedenen Stadien meines Lebens, aber es fühlt sich nicht so an. Keinerlei Verbindung zu der Person auf diesen Bilder, ja, selbst wenn ich mich daran erinnere, wie dieses Bild gemacht wurde, so fühle ich doch keinerlei Verbundenheit. Obwohl ich doch genau weiß, auf dem Bild bin ich x Jahre alt, da ist y passiert, so passen diese Erinnerungen und Bilder, Gefühle nicht zusammen. Bin total abgespalten von mir.
Manchmal habe ich total heillose Fantasien, aber ich weiß, dass es niemals passieren wird, weder für dich, noch für mich, noch füruns. Möchte dich gleichzeitig wegschieben und so nah an mich heranziehen, wie es nur geht.
Die Schatten sind wieder da, immer wieder und immer öfter. Also überlege ich weiter zu trinken, aber weil ich so vernünftig bin haha, schlucke ich stattdessen Schmerzmittel und hoffe auf einen traumlosen Schlaf, damit das Erwachen nicht noch mehr schmerzt als sowieso schon.
Mein Gefasel hängt mir selbst schon seit Jahren aus den Ohren raus.
Werde all das mit ins Grab nehmen, die unausgesprochenen Dinge, die nicht mal aufgeschrieben sind, sie werden mit mir zusammen unter der Erde versinken und endlich Ruhe finden, für immer.
Also versuche ich mir einzureden, dass 4 Liter Wein gar nicht so viel ist, also wenn man's so betrachtet, dass dadurch ein bisschen mehr Ruhe und Gleichgültigkeit über mein Leben in meinen Kopf findet. Auch wenn ich den Tag davor insgesamt nur ein Zehntel getrunken habe, und das ausschließlich in Wasser..
Überall hängen Bilder und ich weiß, rational, dass ich das bin, in verschiedenen Stadien meines Lebens, aber es fühlt sich nicht so an. Keinerlei Verbindung zu der Person auf diesen Bilder, ja, selbst wenn ich mich daran erinnere, wie dieses Bild gemacht wurde, so fühle ich doch keinerlei Verbundenheit. Obwohl ich doch genau weiß, auf dem Bild bin ich x Jahre alt, da ist y passiert, so passen diese Erinnerungen und Bilder, Gefühle nicht zusammen. Bin total abgespalten von mir.
Manchmal habe ich total heillose Fantasien, aber ich weiß, dass es niemals passieren wird, weder für dich, noch für mich, noch für
Die Schatten sind wieder da, immer wieder und immer öfter. Also überlege ich weiter zu trinken, aber weil ich so vernünftig bin haha, schlucke ich stattdessen Schmerzmittel und hoffe auf einen traumlosen Schlaf, damit das Erwachen nicht noch mehr schmerzt als sowieso schon.
Mein Gefasel hängt mir selbst schon seit Jahren aus den Ohren raus.
Werde all das mit ins Grab nehmen, die unausgesprochenen Dinge, die nicht mal aufgeschrieben sind, sie werden mit mir zusammen unter der Erde versinken und endlich Ruhe finden, für immer.
Sonntag, 9. August 2015
Mittlerweile finden die tiefen Worte nur noch Platz in meinem Notizbuch, doch selbst da nur noch mit Bleistift, falls ich am nächsten Tag nicht ertragen kann, was da steht, kann ich es immer noch wegradieren. Niemand soll irgendetwas über mich wissen, alles soll am besten vergessen werden, von Menschen, meinem Tagebuch, meinem Kopf.
Irgendwie ist alles sehr sehr erbärmlich geworden
Irgendwie ist alles sehr sehr erbärmlich geworden
Donnerstag, 6. August 2015
Käfig
Schon vor der Halle liegt der Duft des grünen Krautes zentnerschwer in der Luft. Durch den langen Flur gelangt man endlich in den dunklen Raum mit den Scheinwerfern und den Instrumenten. Erstmal an die Bar, Bier im Plastikbecher, immer ein besonderes Gefühl. Die Musik setzt ein und dröhnt in den Ohren, der Boden vibriert. Der Hauptact ist dran, erste Reihe, den Pogo im Nacken inklusive blaue Flecken, yay Irgendwann riecht es auch immer wieder in der Halle nach Gras, die Menge tobt, die Show ist genial. Durch all den Kiff nehme ich einen Geruch wahr, der negative Gefühle auslöst, auch wenn ich nicht weiß, wieso. Aber plötzlich möchte ich den Becher zerschmettern und mir mit den Splittern die Haut öffnen. Natürlich tue ich das nicht, bin nicht allein im Raum.
Trotz kontinuierlicher Einnahme von Schmerzmitteln tut alles weh, körperlich und seelisch, also wird halt noch was genommen, zusammen mit Bier und Wein und Schnaps.
Hätte nie gedacht, dass ich mich gleichzeitig so zuhause und so verloren fühlen kann.
Irgendwie tut alles so verdammt weh, dabei möchte ich selbst doch derjenige sein, der mir am meisten weh tut.
Alles sehr komisch und wirr. Mein Kopf fabriziert nur noch Mist.
Trotz kontinuierlicher Einnahme von Schmerzmitteln tut alles weh, körperlich und seelisch, also wird halt noch was genommen, zusammen mit Bier und Wein und Schnaps.
Hätte nie gedacht, dass ich mich gleichzeitig so zuhause und so verloren fühlen kann.
Irgendwie tut alles so verdammt weh, dabei möchte ich selbst doch derjenige sein, der mir am meisten weh tut.
Alles sehr komisch und wirr. Mein Kopf fabriziert nur noch Mist.
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