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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Ironie des Schicksals

Im Leben kann einer der härtesten Rückschläge sein, dass man, wenn man mit jemandem, mit dem man sehr viel Zeit verbracht hat und von dem man geglaubt hat, dass er einem was bedeutet. Das, wenn irgendwann der Moment kommt, wo es drauf ankommt und sagt: Hey, hier bin ich. Jetzt ist es, jetzt geht es mir nicht so gut. Hier bin ich und dann... Ist er nicht mehr da und man hat immer geglaubt, dass man vielleicht für den Anderen etwas Besonderes ist und irgendwann merkt man: Okay, vielleicht war das nur die Hoffnung und vielleicht war das nur der Wunsch, dass man dem Anderen so viel bedeutet. Und dann merkt man, dass das nicht so ist und dann tut es vielleicht sehr, sehr weh. Wie soll ein Mensch das ertragen?
Philipp Poisel



Drunk me is really sentimental tonight, fuck, this may end bad

Mittwoch, 24. Februar 2016

Nicht die Drogen sind das Problem, die Probleme sind es

Ich wiederhole mich nur, wenn ich sage, dass das Leben sinnlos ist. Doch nichts kriegt es mehr hin diesen Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen und die vollkommene Zerstörung und schlussendlich der Tod rücken wieder sehr viel näher..

Doubt

Das schlimmste ist eigentlich, dass er mich mit seinem jetztigen Verhalten alles was war in Frage stellen lässt und ich überlege, ob das alles nur gelogen und gespielt war.

Dienstag, 23. Februar 2016

If I was to die you wouldn't care and neither would I


Alles viel zu viel gerade

Montag, 22. Februar 2016

Love will fuck you up more than the drugs ever will

Der Schlüssel ist immer noch an der gleichen Stelle versteckt, wie viele Menschen dieses Versteck wohl kennen mögen.
Also geht sie rein und setzt sich auf die schwarze Ledercouch, es ist schon eine Weile her, seit sie das letzte Mal hier war, aber die Wohnung hat sich nicht verändert. Der Flatscreen hängt an der Wand gegenüber der Couch, der Glastisch dazwischen. Alles wirkt sehr steril und aufgeräumt, geordnet.
Da hört sie auch schon den Schlüssel.
Er betritt die Wohnung und schaut verwundert. Einen Moment lang fragt sie sich, ob sie vielleicht hätte bescheid sagen sollen.
Doch dann wird sein Gesicht ein riesiges Grinsen, diese Art Grinsen, die einen vollkommen einnimmt und mitgrinsen lässt.
Hey Babe, lange nicht gesehen! Wie geht's? Hab dich schon vermisst. Das glaubt sie ihm nicht, vor allem weil hinter ihm eine Blondine die Wohnung betritt, die aussieht wie aus einer Zeitschrift.
Er kommt zu ihr und drückt sie fest an sich.
Das ist S., sie ist nur schnell für ein Geschäft hier, dann sind wir auch schon wieder alleine, sagt er und zwinkert ihr zu.
S. und er gehen in die Küche, 5 Minuten später hört man die Tür ins Schloss fallen.
Schon sitzt er neben ihr auf der Couch, streicht über ihren Schenkel.
Viel los heute in der Bank, bin echt froh jetzt zuhause zu sein und dass du hier bist ist eine sehr schöne Überraschung. Seine Worte hatten schon immer diese Wirkung auf sie, anziehend, beruhigend und angenehm. Aber trotzdem hat sie auch Angst, die ist vielleicht sogar ganz angebracht.
Plötzlich springt er förmlich auf, drückt ihr einen zaghaften Kuss auf die Stirn und geht Richtung Küche. Sekunden später ist er wieder da, mit dem Wunderzeug in der Hand, natürlich. Er hängt sein Jackett über einen Stuhl, streift seinen Ärmel hoch und bereitet vor.
Gut, dass er in der Bank immer das Jackett an hat, denkt sie, als sie seine Arme anguckt, die übersät sind mit Einstichstellen. Was ein Anzug alles verbergen kann. Niemand in der Bank würde hinter ihm einen Junkie vermuten, ja, selbst sie hat es am Anfang nicht glauben können. Er ist so überhaupt nicht das, was man denken würde, wenn man an einen Junkie denkt. Er ist charismatisch, hat einen gut bezahlten festen Job theoretisch sogar zwei haha, einen festen Wohnsitz und sieht gepflegt aus. Aber wenn sie eins gelernt hat, dann, dass man einem nicht ansehen kann, welche Dämonen man mit sich rumträgt.
Ganz selbstverständlich legt er ihr ein paar Lines zurecht, denn er respektiert vollkommen, dass sie die Finger von IV lassen will. Natürlich reizt es sie, keine Frage, aber es wäre so viel schwerer zu verheimlichen und soll noch viel abhängiger machen.
Er küsst sie so leidenschaftlich und sie denkt dabei an den Jungen den sie leider immer noch liebt den Jungen den sie geliebt hat. Könnte sie weinen, dann würde sie es jetzt wahrscheinlich tun.
Aber weil sie es nicht mehr kann verschwindet eine Line nach der Anderen in ihrem Körper. Er hat sich mittlerweile den Schuss gesetzt und sackt ruhig zusammen.
Eine Weile herrscht Ruhe, man hört nichts. Ihr Kopf ist irgendwie trotz der Drogen nicht ruhig, führt ihr vor Augen, wie grässlich sie sich ihm gegenüber verhält und warum sie denn nicht einfach mit ihm glücklich sein kann, wo er sie doch wirklich liebt will.
Jetzt ist sie es, die die Initiative ergreift. Der Kuss wird bald zu mehr, die Kleidungsstücke fallen und bald machen sie sich auf ins Schlafzimmer. Es ist gut und sehr schön, keine Frage.
Sich begehrt zu fühlen kann für eine Weile sehr angenehm sein, die Stimmen leiser werden lassen. Aber hinterher wird es danach meist noch schlimmer.
Ich liebe dich flüstert er in ihr Ohr, total dicht, bevor er einschläft.
Sie liegt neben ihm, guckt ihn an und fragt sich, was sie hier eigentlich macht.
Selbstzerstörung heißt es wohl. Sie hasst sich dafür, ihn dafür zu benutzen, denn er bedeutet ihr auch was, das ist gar keine Frage.
Als sie unter der Dusche steht fließt Blut. Sie schleicht zurück ins Bett und kuschelt sich an seine Brust und irgendwann schläft auch sie ein.
Als sie dann wieder wach wird hat er sie fest im Arm und guckt sie an, beide müssen grinsen.
Er nimmt sie so, wie sie ist, toleriert alles, jedes Problem, jeden Fehler, jeden Fehltritt, ja sogar, dass sie in der Zwischenzeit in einer Beziehung war.
Sie möchte ihn nicht kaputt machen, nein. Sie will nur sich kaputt machen.
Vielleicht kann ich lernen ihn zu lieben, denkt sie. Aber eigentlich weiß sie während sie es denkt schon, dass sie ihn liebt, auf irgendeine Weise zumindest.
Doch Liebe reicht nicht, wenn der Tod einen schon so lange im Griff hat.

Samstag, 20. Februar 2016

I’m in pain because the day is ending and somehow I am never healing.

Irgendwie habe ich heute scheinbar das verstärkte Gefühl mich mitzuteilen. Tut mir leid, dass ihr das ertragen müsst.
Heute hat nur Gemüse meine Lippen passiert. Und schwarzer Kaffee. Und Espresso. Und Mate Tee. Und 1 Glas Wasser. Oh, und Alkohol natürlich.  Mein Kopf ist trotzdem so unerträglich laut, weil es hätte so viel weniger sein können und die ES sieht auch nicht wirklich ein, dass der Alkohol sein muss. Der Rest meines Kopfes weiß sehr wohl, dass der sein muss. Ich hätte heute gerne schachtelweise Kippen geraucht, aber zuhause muss ich für jede Zigarette raus, das Wetter ist so mies, ich hab so wenig Elan auch nur aufzustehen und mein Vater guckt mich immer so verurteilend an. Also hab ich keine geraucht. Das einzige Suchtmittel, von dem ich nicht abhängig bin. Ich mein, ja, ich kann mehrere Schachtel am Tag rauchen, kein Problem, aber genauso gut kann ich von heute auf morgen komplett damit aufhören, ohne irgendwas zu merken.
Gerade scheint es fast so, als plane ich meinen Untergang, langsam und qualvoll, bis ins kleinste Detail. Hät ich dich bloß nie gekannt.
Ich höre Musik um meine Gefühle und Gedanken zu verdrängen und gleichzeitig fühle ich mich in der Musik so verstanden.
Ich versuche mir einzureden, dass mich nichts berührt. Und glaub mir selber nicht.
Vielleicht macht das alles irgendwann mal Sinn, kann gut sein, aber ich möchte nicht auf den Sinn warten.

Kratz' die Narben noch mal auf, damit es bitterer schmeckt

Die Zeit verfliegt und ich bekomme so wenig davon mit. Schwebe förmlich durch die Zeit, bin nicht da. Und ich versuche ja zu verstehen, dass das nur ein Schutzmechanismus meines Gehirns ist, die Dissoziationen, aber sie rauben mir auch gleichzeitig die Zeit, die ich so dringend brauche, um Dinge zu erledigen. Die Depressionen waren nie weg, aber ich spüre sie wieder so viel deutlicher, aus dem Bett zu kommen dauert wieder Stunden und alles ist so verdammt sinnlos. Die Essstörungsstimme ist wieder so laut und gleichzeitig so widersprüchlich. Alles in meinem Leben ist momentan widersprüchlich. Meine Gefühle springen hin und her und das Einzige, was ich wirklich weiß ist, dass es so nicht weitergehen kann, nicht für lange. Ich tue so viele Dinge, die so endlos dumm sind und reite mich immer tiefer in die ganze Scheiße rein. Der Tod ist das Einzige, das das alles beenden kann, für immer.
Ich wünschte ich wüsste wie es sich anfühlt nicht sterben zu wollen.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Ich sehe wie ich in die falsche Richtung laufe, bemerke, wie sehr ich immer tiefer rutsche, freiwillig irgendwie, und laufe trotzdem weiter.

So dumm kann auch nur ich sein.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Nicht nichts

People always talk about how hard it can be to remember things - where they left their keys, or the name of an acquaintance - but no one ever talks about how much effort we put into forgetting. I am exhausted from the effort to forget… There are things that have to be forgotten if you want to go on living.

Manchmal ist alles zu viel. Eigentlich nicht nur manchmal, sondern so ziemlich immer. Denn es gibt zu viel, dass ich vergessen verdrängen muss, um durch den Tag zu kommen. Es fühlt sich so an, als würde mein Leben zu 90% aus Sachen bestehen, die so sehr weh tun, dass ich mir weh tun.
Wahrscheinlich bin ich einfach nur überempfindlich und ein Weichei und überhaupt zu dumm für diese Welt, zu schwach und mickrig.

und gleichzeitig doch viel zu fett, so viel Fett überall. Ich muss dringend wieder weniger werden, viel weniger als jemals zuvor..




Ich hab dir nie alles gesagt, aber immerhin nicht nichts.

Dienstag, 16. Februar 2016

Die bessere Stimmung war schon vor dem Morgen wieder weg, wie ein Phantom.
Nachdem ich mal eine Nacht ausreichend Schlaf hatte ist es letzte Nacht dann wieder "nur" auf 3 Stunden gekommen. Ich mein, klar, es war schon mal weniger Schlaf, aber um eine Beerdigung, einen Großeinkauf, Babysitten, laufen, Haushalt und Leben zu schaffen irgendwie echt wenig.
Und doch weiß ich, dass es diese Nacht nicht mehr Schlaf werden wird und ich frage mich jetzt schon, welcher Tag diesmal in einem großen Disaster endet.

Also werde ich wohl einfach Skins gucken, bis ich irgendwann einschlafe und hoffen, dass ich in der Zwischenzeit keinen Blödsinn anstelle.
Die Beerdigung hat mir mal wieder gezeigt, dass Menschen Lücken lassen, ob sie wollen oder nicht und mein kleiner Engel würde mich vermutlich auch ziemlich vermissen, wenn ich einfach weg wäre.

Leben ist so sinnlos.

Happiness is false hope

Es fühlt sich falsch an, mich mal nicht total suizidal zu fühlen, sondern sogar gut und ein bisschen hoffnungsvoll.
Es fühlt sich so trügerisch an.

Ich weiß jetzt schon, dass der Crash total hart sein wird.

Alle 3-4 Monate habe ich mal 1-2 Tage, wo ich ein bisschen Hoffnung schöpfe und nicht die ganze Zeit an den Tod denke, und diese Tage rauben mir noch mehr den Nerv, weil sie so kurzweilig und zerstörend sind.


Donnerstag, 11. Februar 2016

Drugs may kill you but they'll never break your heart

Und ich fülle und fülle mich selbst mit Allem, was ich in die Finger kriege.
Tausende Substanzen rasen durch meinen Körper und lassen alles für einen Augenblick erträglicher erscheinen.
Ein Glück, dass erstmal für eine Weile niemand meinen Körper sehen wird, denn er ist übersäht mit Wunden und Flecken aller Art und täglich kommen neue hinzu.
Berauscht drehe ich mich so lange um mich selbst, bis ich irgendwann hinfalle und bleibe einfach liegen. Kriege einen Lachanfall, weil mein Leben so lachhaft ist und dann fange ich deshalb an zu heulen.
Mir ist bewusst, wie erbärmlich ich und meine ganze Existenz sind und das ist noch am Schwersten zu ertragen.
Wir werden nie zusammenfinden, das Leben und ich.
Den ich bin schon viel zu lange in einer Beziehung mit dem Tod.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Da sind so viele Worte, Gedanken und Gefühle in mir, aber auch nur einen Fitzel raus zu lassen tut so endlos weh und fühlt sich so an, als würde ich mir selbst die Haut abreißen, so nackt fühle ich mich dadurch.
Es soll einfach nur aufhören alles so weh zu tun und diese ganzen Sachen, die mich erinnern sollen verschwinden. Gleichzeitig fühle ich oft einfach nur nichts, eine bodenlose Leere.
Der Tod schließt mich wieder fester in die Arme und ich wüsste nicht, weshalb ich sie abwehren sollte..



I was perfectly happy killing myself but then you asked me to try, and for the first time in my life, it felt like someone actually gave a shit.