Mein Verstand ist benebelt.
Wie ein Zombie schlendere ich durch die Welt.
Nicht wirklich tot. Nicht wirklich lebendig.
Verliere die Worte um zu beschreiben, warum ich so bin, wie ich bin und warum alles so ist, wie es ist.
Vielleicht gab es dafür nie Worte, die ausreichen würden, vielleicht auch einfach nur keinen Grund.
Und manchmal stimme ich den Leuten zu, die mir sagen ich solle mich einfach zusammenreißen, den Arsch hochbekommen, aufhören so viel zu denken.
Doch wie stelle ich das Denken ab? Wie kriege ich hin, dass mein Kopf nicht über jede noch so kleine Sache nachdenkt und tausend mögliche Entwicklungen parat hält.
Die Welt ist zu hell und zu laut für mich.
Möchte ein tiefes Loch graben und mich reinlegen, selbst die Erde wieder draufschaufeln.
Nach einem Regenschauer sieht man nicht mehr, dass da überhaupt ein Loch war.
Nach einem Regenschauer bin ich vergessen.
10 Jahre bist du nun schon weg, ich vermisse dich immer noch.
Wenig hat sich verändert.
4 Tage nur noch, um zu verschwinden, bevor die Zahl sich schon wieder ändert..
Informationen
Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.
Mittwoch, 27. Mai 2015
Samstag, 23. Mai 2015
Um Dämonen zu vertreiben will ich nüchtern für dich bleiben
Schon 2 Stunden nach dem Aufstehen habe ich die Schnauze voll vom Tag, vom Leben.
Denn du zeigst mir jeden Tag auf's Neue, dass es okay ist, dass es alltäglich ist, mir weh zu tun.
Gleich geht es auf einen Geburtstag und auch davon habe ich schon genug.
Ich erinnere mich noch sehr genau an den selben Geburtstag, nur halt vor einem Jahr.
Das Getuschel und die Blicke. Pst, die Shelley hat ganz schön viel abgenommen, ist sie magersüchtig?
Egal wie leise du flüsterst, ich höre dich. Schließlich lebe ich in der Stille, da ist jeder Ton ohrenbetäubend laut.
Das ist nun ein Jahr und einige Kilos her. Keine Ahnung wie ich reagieren werde, wenn auch nur einer irgendwas zu meinem Körper sagt. Sie sollen ihn einfach alle ignorieren, er ist gar nicht da.
Auch wenn er wieder viel zu groß ist, um übersehen zu werden
Und ich werfe eine Münze, ob ich mir nach der Dusche auch noch ein bisschen selbst weh tun darf, einfach nur damit dieses ganze Leben ein wenig erträglicher wird.
Denn niemand kann mir mehr weh tun, als ich selbst. Nie wieder.
Danach werde ich dann in Klamotten steigen, die mir zwar gefallen, in denen ich mir aber nicht gefalle.
Unter ihnen wird die Wahrheit liegen, gut verborgen.
Diese Gefühle müssen endlich aufhören, anstatt stärker zu werden. Ich weiß, dass sie keinen Sinn machen und nur Probleme bereiten. Mein Herz ist ein verdammter Vollidiot.
Denn du zeigst mir jeden Tag auf's Neue, dass es okay ist, dass es alltäglich ist, mir weh zu tun.
Gleich geht es auf einen Geburtstag und auch davon habe ich schon genug.
Ich erinnere mich noch sehr genau an den selben Geburtstag, nur halt vor einem Jahr.
Das Getuschel und die Blicke. Pst, die Shelley hat ganz schön viel abgenommen, ist sie magersüchtig?
Egal wie leise du flüsterst, ich höre dich. Schließlich lebe ich in der Stille, da ist jeder Ton ohrenbetäubend laut.
Das ist nun ein Jahr und einige Kilos her. Keine Ahnung wie ich reagieren werde, wenn auch nur einer irgendwas zu meinem Körper sagt. Sie sollen ihn einfach alle ignorieren, er ist gar nicht da.
Auch wenn er wieder viel zu groß ist, um übersehen zu werden
Und ich werfe eine Münze, ob ich mir nach der Dusche auch noch ein bisschen selbst weh tun darf, einfach nur damit dieses ganze Leben ein wenig erträglicher wird.
Denn niemand kann mir mehr weh tun, als ich selbst. Nie wieder.
Danach werde ich dann in Klamotten steigen, die mir zwar gefallen, in denen ich mir aber nicht gefalle.
Unter ihnen wird die Wahrheit liegen, gut verborgen.
Diese Gefühle müssen endlich aufhören, anstatt stärker zu werden. Ich weiß, dass sie keinen Sinn machen und nur Probleme bereiten. Mein Herz ist ein verdammter Vollidiot.
Donnerstag, 21. Mai 2015
I wondered if I'd ever feel completely human again
Stetig formen sich Sätze in meinem Kopf.
Doch ich frage mich, ob sie auf den Blog passen, ob sie in die "Öffentlichkeit" passen, ob sie auf diese verdammte Welt passen.
Oder ob sie genauso unpassend sind wie Ich.
Viele landen nicht mal in meinem Buch der stillen Worte, denn ich möchte sie nicht schwarz auf weiß sehen.
Möchte am Liebsten vergessen.
Alles und jeden einfach nur vergessen.
Doch ich frage mich, ob sie auf den Blog passen, ob sie in die "Öffentlichkeit" passen, ob sie auf diese verdammte Welt passen.
Oder ob sie genauso unpassend sind wie Ich.
Viele landen nicht mal in meinem Buch der stillen Worte, denn ich möchte sie nicht schwarz auf weiß sehen.
Möchte am Liebsten vergessen.
Alles und jeden einfach nur vergessen.
Montag, 18. Mai 2015
Sackgasse ohne Wendemöglichkeit
Keine Ahnung wieso, aber ich bin so dumm und falle wieder zurück in uralte Verhaltensweisen, die ich schon längst abgelegt hatte.
Und jetzt würde ich mir am Liebsten die ganze Haut öffnen, weil es minimal über x ist und deshalb alles so unrein ist, so ungenau, so unpassend. So wie ich
Also schleicht sich direkt der nächste Dämon ein.
Wenn du doch sowieso schon über x bist, dann ist das jetzt eh sinnlos, fehlgeschlagen. Also kannst du dir ruhig auch noch Alkohol genehmigen, das macht dann auch nichts mehr aus. Und die Wirkung kannst du gebrauchen, dass weißt du genauso gut wie ich.
Manchmal möchte ich die Monster anschreien, die in meinem Kopf und meinem Herzen wohnen, aber dann fällt mir ein, dass das ziemlich verrückt klingen würde und ich das niemals jemandem erklären könnte, falls jemals es mitbekommt.
Merke doch schon viel zu oft, wie andersartig meine Gedanken und Verhalten sind. und da wundert ihr euch, dass ich nicht mehr mit euch rede??
Irgendwann nehme ich mein Herz aus meinem schmerzenden Brustkorb und schneide den Teil raus, der dir gehört.
Damit es dir nicht im Weg steht, damit es mir nicht im Weg steht, damit es uns nicht im Weg steht.
Hat irgendwas noch Sinn und seine Berechtigung?
Und jetzt würde ich mir am Liebsten die ganze Haut öffnen, weil es minimal über x ist und deshalb alles so unrein ist, so ungenau, so unpassend. So wie ich
Also schleicht sich direkt der nächste Dämon ein.
Wenn du doch sowieso schon über x bist, dann ist das jetzt eh sinnlos, fehlgeschlagen. Also kannst du dir ruhig auch noch Alkohol genehmigen, das macht dann auch nichts mehr aus. Und die Wirkung kannst du gebrauchen, dass weißt du genauso gut wie ich.
Manchmal möchte ich die Monster anschreien, die in meinem Kopf und meinem Herzen wohnen, aber dann fällt mir ein, dass das ziemlich verrückt klingen würde und ich das niemals jemandem erklären könnte, falls jemals es mitbekommt.
Merke doch schon viel zu oft, wie andersartig meine Gedanken und Verhalten sind. und da wundert ihr euch, dass ich nicht mehr mit euch rede??
Irgendwann nehme ich mein Herz aus meinem schmerzenden Brustkorb und schneide den Teil raus, der dir gehört.
Damit es dir nicht im Weg steht, damit es mir nicht im Weg steht, damit es uns nicht im Weg steht.
Hat irgendwas noch Sinn und seine Berechtigung?
Freitag, 15. Mai 2015
I want to keep smashing myself until I am whole
Ich verachte mein Gehirn dafür, dass immer erst etwas passieren muss, damit es einen normalen, gesunden Gedanken fassen kann.
Gerade würde ich nirgendwo lieber sein, als an deinem Bett.
Deine Hand halten.
Dir über's Haar streichen.
Die Einsamkeit einfach ein wenig verringern.
Aber ich kann nichts machen, außer dich in Gedanken zu halten und dir Worte zu schicken.
Die Angst ist so groß, so unendlich riesig in diesem tiefschwarzen Raum.
Doch ich kann nicht tun, was ich üblicherweise mache, wenn die Angst droht mich zu fressen.
Das wäre so unpassend und schrecklich, dafür würde ich mich noch mehr verachten als jetzt.
Meine Gedanken springen.
Meine Stimmung springt.
Ich würde am liebsten mit springen.
Gerade würde ich nirgendwo lieber sein, als an deinem Bett.
Deine Hand halten.
Dir über's Haar streichen.
Die Einsamkeit einfach ein wenig verringern.
Aber ich kann nichts machen, außer dich in Gedanken zu halten und dir Worte zu schicken.
Die Angst ist so groß, so unendlich riesig in diesem tiefschwarzen Raum.
Doch ich kann nicht tun, was ich üblicherweise mache, wenn die Angst droht mich zu fressen.
Das wäre so unpassend und schrecklich, dafür würde ich mich noch mehr verachten als jetzt.
Meine Gedanken springen.
Meine Stimmung springt.
Ich würde am liebsten mit springen.
Dienstag, 12. Mai 2015
I'm ready
Jede Beerdigung ist anders, speziell zugeschnitten auf die jeweilige Person. Andere Kerzen, Blumen, Gäste, Lieder, Geschichten.
Und doch ist jede Beerdigung auch gleich. Friedhof, Stille, Grab, Tränen, Trauer, Tod.
Unweigerlich spielt sich ein Film in meinem Kopf ab, wie meine Beerdigung wohl aussehen mag.
Ein Lächeln der Erleichterung liegt kurzweilig auf meinem Gesicht.
Und doch ist jede Beerdigung auch gleich. Friedhof, Stille, Grab, Tränen, Trauer, Tod.
Unweigerlich spielt sich ein Film in meinem Kopf ab, wie meine Beerdigung wohl aussehen mag.
Ein Lächeln der Erleichterung liegt kurzweilig auf meinem Gesicht.
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