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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.

Mittwoch, 23. Juli 2014

There are ghosts in the walls and they crawl in your head through your ears

Der wohlriechend-beißende Geruch des Desinfektionssprays beruhigt mich.
Und bringt Erinnerungen hervor.
An Tage in weißen Räumen, weißen Betten.
An Stunden, in denen ich Flasche um Flasche verbrauchte,
aber mich nie sauber gefühlt habe.
Klinisch rein, klar, sauber, sicher, frei von Bakterien und Altlasten.
Hat nie geklappt.
Trotzdem ist dieser Geruch angenehm.

Dienstag, 15. Juli 2014

My nights are for overthinking, my mornings are for oversleeping.

Nun sitze ich also wieder in den vier Wänden, die mein Zuhause sein sollen.
Habe für meine Verhältnisse relativ wenig getrunken heute, was leider viele Erinnerungen und Stimmen unbetäubt lässt.
Schlecht.
Und obwohl ich damit nicht allein sein will, kann ich es auch mit Niemandem teilen.
Ich kann es einfach nicht.
Diese Nacht kann auf drei Weisen enden.

Option 1:
Irgendwie versuchen mich mit Musik, DVDs, Lesen, Rätseln, Irgendwas, wach zu halten um keinen Träumen und Grübeleien ausgesetzt zu sein

Option 2:
Mich so lange weiter betrinken, bis ich irgendwann einschlummer.

Option 3:
Es heute Nacht schon tun.

Und obwohl ich ungern von gemachten Plänen abweiche, so ist es doch sehr verlockend.

Samstag, 12. Juli 2014

I want alcohol so strong, that it burns your name out of my throat.

Und obwohl ich nicht weiß, was ich schreiben soll öffne ich diesen Post.
Alles was ich schreibe ist nur noch der selbe Mist. Texte, die vor Selbstmitleid, Widerwärtigkeit und Dummheit nur so triefen und den Alkohol kann ich förmlich riechen, wenn ich die Zeilen lese.

Es gibt noch so viele Kommentare, auf die Antworten warten. Doch ich schreibe sie nie.
Denn alle würden doch nur gleich klingen. Danke, für deinen Kommentar. Ich weiß, dass das was ich tue falsch, schlecht ist. Ich weiß, dass es so nicht weitergehen kann. Ich weiß, dass ich verdammt nochmal aufhören muss zu jammern und die Zähne zusammenbeißen sollte, Leben kann doch nicht schwer sein, verfluchte Scheiße.
Selbst den fälligen Termin bei meiner Psychiaterin habe ich noch nicht gemacht. Denn ich weiß, was sie sagen wird, wenn/falls ich ehrlich zu ihr bin. Und ich weiß, dass ich damit nicht einverstanden bin. Das würde Probleme bereiten, noch mehr Probleme. Denn meine Eltern würden darauf beharren, dass ich tue, was sie mir sagt oder die Arschbacken zusammenkneife und endlich anfange ein "normales, alltägliches" Leben zu leben. Sie erwarten es, alle erwarten es. Die Erkenntnis, dass ich diese Erwartungen, wieder einmal, nicht erfüllen kann, bricht mir das Genick.

Manche meiner Gedanken finde ich so abstoßend, dass ich sie nicht einmal aufschreibe. Weder hier noch in meinem Tagebuch. Denn sollte irgendjemand diese Gedanken jemals zu Gesicht bekommen, dann wird er mich genau so verachten, wie ich mich selbst.

Die Tage neigen sich dem Ende zu und irgendwie hat das Herunterzählen etwas Beruhigendes.

Poetry is the one place where people can speak their original human mind. It is the outlet for people to say in public what is known in private.

Ich schreibe Bist du noch wach?Obwohl ich meine Das Atmen wird mir unerträglich, mein Kopf droht zu platzen, mein Körper zu zerschmettern.
Ich schreibe Alles gut soweit :)
Obwohl ich meine Nichts ist gut. Der Alkohol strömt in meinen Körper und das Blut hinaus. Alles verliert den Sinn und mein Leben bald ein Ende.

Weil ich zu feige und dumm bin, ein verdammtes Miststück.

Freitag, 11. Juli 2014

You drink about it, smoke about it, don't talk about it

Egal, wie viel Alkohol meine Kehle hinunter läuft,
Egal, wie viel und was ich rauche,
Egal, wie viel und oft ich blute,
es wird nicht besser.

Dienstag, 8. Juli 2014

Manchmal kann Leben auch leichter sein, als üblich

Nun sind wir also für eine Woche an einem anderen Ort.
Und ehrlich gesagt, ist es bisher nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Direkt nachdem wir angekommen waren, haben wir erstmal im Restaurant etwas gegessen.
Vegetarische Auswahl gab es, wie üblich, nicht all zu viel.
Ich habe etwas ausgewählt, was ich und nicht die ES wollte. Und es war lecker.
Weil die Anderen einen Nachtisch gegessen haben und der Kellner sehr nett war habe ich sogar noch einen Nachtisch gegessen. BÄM!
Gut, danach habe ich mich erstmal schlechter gefühlt, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung.
Danach wollte meine Schwester unbedingt schwimmen gehen, also bin ich mit ihr gegangen. In Bikinioberteil und Badeshorts (wegen der Verletzungen).
Ich musste mich überwinden, aber nachdem ich das getan hatte ging es dann.
Da waren Menschen, die schwerer waren als ich und Bikinis anhatten und ehrlich gesagt interessiert es auch Niemanden, wie ich aussehe.
Ich habe das Schwimmen so vermisst. Nur das Hoseziehen war nervig, aber niemand sollte die Wunden sehen müssen.

Also in der Zusammenfassung kann ich sagen: Besser als gedacht, Fortschritte gemacht, Hoffnung keimt auf.

Ich vermisse N. schrecklich! Und ich denke an sie, Tag und Nacht.
Wenn du das hier liest: Du kannst es schaffen, denk an all die Zukunftspläne, die du hast. Fühl dich gedrückt.

Montag, 7. Juli 2014

Wir liegen lachend in den Trümmern und fühl'n uns frei

Während sie immer noch an ihrer ersten Zigarette zieht,
stecke ich mir schon die vierte an.
Ich frage mich,
wie man nur so langsam rauchen kann.
Sie fragt mich,
wie man so schnell rauchen kann.
Da fällt mir direkt "Eine wie Alaska" ein.
Ihr raucht zum Spaß, ich rauche um zu sterben.

Sonntag, 6. Juli 2014

The loneliest moment in someone’s life is when they are watching their whole world fall apart, and all they can do is stare blankly.

Aufzuwachen zwischen leeren Flaschen und Blut sollte einem vielleicht zu denken geben.
Für den letzten Post wollte ich mich entschuldigen. Ich sollte nicht posten, wenn ich so betrunken bin.
Mein Kopf dröhnt und mein Körper fühlt sich an, als wäre er 200 Jahre alt.

My veins were flowing with more alcohol than blood and all I wanted was to drain it onto the floor

Dieser Post wird vewrmutlich nicht viel Sinn ergeben, da meine Gedanken heute sehr durcheiander sind und ich ziemlich bvetrunken bin.
Aber ich muss ienfach irgendwo miene Gedanken loswerde.

Es überrollt ich einfach alles. Alles its zu viel und dürkct mir die Kehle zu.
Warum komme ich immer wieder an diesne Punktß? Jedes Jahr aufs neue landeich hier und bin trotzdem nicht schlauer, wieß traotzedem nicht, wie ich heri weg komme.
Nichts gibt mir mehr befrieung vopn mir selbst, von deiser Welt und iedesn Gednaken und idesen Gefühlen und den Menschen. Von mir.
Wäre ch ein Teir wäre ich schon lnagts erschossen oder eingeschläfert worden.