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Meine Texte sind nicht rein autobiographisch. Ich antworte auf Kommentare auf eurem Blog und wenn ihr keinen habt, dann unter dem Post mit eurem Kommentar. Ich verherrliche hier nichts und bin nicht pro irgendwas. Ich schreibe lediglich meine Gedanken auf, die ich durch meine psychischen Erkrankungen habe.

Mittwoch, 22. April 2015

It doesn't even matter

Wenn es nicht diesen kleinen Sonnenschein gäbe, der mit einem strahlenden Lächeln und offenen Armen auf mich zu rennt, wenn ich ihn vom Kindergarten abhole und mich erstmal ganz fest an sich drückt und schließlich seine Hand um meinen Zeigefinger zu schließen und mit mir spielen zu gehen, dann würde ich vermutlich nie wieder mein Bett verlassen außer vielleicht um neuen Kram zu besorgen

Möchte die Vergangenheit abspülen können, einfach wegwischen. Ein bisschen Spüli drauf, mit nem Schwamm drüber schrubben und schon glänzt alles wieder.
Doch das Einzige, was ich den Abfluss hinunter spüle sind diverse Teile des Körpers, den ich zwar bewohne, der mir aber nicht gehört.


Finde seit Wochen kaum noch Schlaf, 2-3 Stunden vielleicht und eigentlich könnte man in dieser vielen Zeit so viel Sinnvolles, Wertvolles und Wichtiges tun. Aber ich sitze/liege nur da, starre
ins Nichts, drifte ab und verlaufe mich zwischen den Zeiten.

Sinnlos, Wertlos, Unwichtig = Ich

Il y a seulement une solution

Dienstag, 14. April 2015

Donnerstag, 9. April 2015

Die Nächte sind zu dunkel, um einzuschlafen

Momentan lese ich so viel, wie schon lange nicht mehr. Vielleicht liegt es daran, dass ich meine Worte verloren habe, denn jedes Wort das ich schreibe klingt falsch, nicht richtig. Ja, jede Umschreibung bedarf förmlich einer Erklärung und das führt dann in endlose Weiten.
Also schütte ich mein Hirn zu mit fremden Worten, verriegle die Tür zu meinem Wortzentrum und sitze nur mit den immer gleichen Gedanken da.

Die ständige Verwirrtheit macht alles nur noch komplizierter und ich habe keine Ahnung, wie ich sie jemals loswerden kann noch mit wem ich jemals darüber reden könnte.
Manchmal hab ich das Bedürfnis all diese dunklen Sachen aus meinem Körper zu spülen. Doch egal was ich, auf welche Art auch immer, in meinen Körper rein oder aus meinem Körper raus lasse, nichts vermag irgendetwas zu ändern, zumindest nicht auf Dauer und ohne Probleme zu bereiten..

Dieses Haus ist gefüllt mit Schwierigkeiten der Nahrungsaufnahme, Chaos, Wut, erhobene Hände, laute Worte, unterschwellige Streitereien, vergangenen Geschehnissen und Vergessen.
Jeder Tag erschwert die Lage und meine Sauerstoffflasche wird langsam aber sicher leer, ich ertrinke in der Dunkelheit.

In nicht mehr all zu ferner Zukunft soll ein neuer Lebensabschnitt anfangen, ein neuer Schritt Richtung Zukunft, denn scheinbar hat noch niemand begriffen, dass ich keine Zukunft will. Schon genug Vergangenheit und Gegenwart habe um dem Leben überdrüssig zu sein.